Urin – Ihr großer Ratgeber rund um alles was mit Urin zu tun hat

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Elf Urin-Behälter

Urin

Das Thema dieser Seite ist, ja Sie haben schon richtig gehört, schlicht und einfach Urin. Sollte es irgendwas geben was Sie über Urin wissen möchten, so werden Sie es hier erfahren. Allerdings spielt nicht nur das Urin an sich eine Rolle. Denn Urin kann in Zusammenhang mit zahlreichen anderen Dingen stehen. Nicht selten handelt es sich dabei um gesundheitliche Themen. Aber auch in der Kulinarik oder auf sexueller Ebene, hat das Urin eine Bedeutung. Wenn Sie mehr über Urin erfahren möchten und Ihren Horizont erweitern wollen, dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für Sie. Was auch immer Sie womöglich suchen, auf unserer Seite werden Sie es mit Sicherheit finden. Sollten am Ende doch noch irgendwelche Fragen offenbleiben, so können Sie sich selbstverständlich mit uns in Verbindung setzen. Wir werden jegliche Anfragen nach bestem Gewissen bearbeiten.

Inhaltsverzeichnis

Grundlegendes über Urin

Bevor wir uns näher mit Urin auseinandersetzen, sollten wir natürlich klären, was Urin denn nun überhaupt ist. Bei Urin handelt es sich um ein Ausscheidungsprodukt. Dieses tritt in einer flüssigen bis pastösen Form auf. Neben dem Menschen, scheiden auch zahlreiche andere Wirbeltiere Urin aus. Dieses wird in den Nieren produziert und über die Harnwege ausgeschieden. Die Ausscheidung von Urin ist ein wichtiger Prozess im Körper. Sie dient der Regulierung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts und der Beseitigung von Stoffwechselabbauprodukten. Urin weist in der Regel eine gelbliche Farbe auf. Aber auch andere Urinfarben sind unter bestimmten Umständen möglich.

Urinbehälter mit Inhalt

Andere Bezeichnungen für Urin

Urin spielt in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Schließlich müssen Menschen und Tiere regelmäßig urinieren. Da ist es kaum verwunderlich, dass der Begriff Urin mehrere Bezeichnungen aufweist. Im Deutschen ist neben dem Wort Urin, vor allem Harn sehr geläufig. Das Wort kommt aus dem Altdeutschen und ist seitdem in Gebrauch. Allerdings wird es nur im Hochdeutschen verwendet. Kindersprachlich wird Urin gerne als Pipi bezeichnet. Dieses Wort ist zwar ein klein wenig tabuisiert, wird allerdings nicht als vulgär erachtet. Anders hingegen sieht es mit der Bezeichnung Pisse aus. Diese kommt ursprünglich aus dem Niederdeutschen und war sehr geläufig. Andere Wörter für Urin sind beispielsweise Brunz, Lulu, Schiffe und Seiche. Auch diese Begriffe gelten als anrüchig. In Österreich beispielsweise ist der Gebrauch des Wortes Schiffe allerdings ganz normal und wird in der Regel nicht als vulgär empfunden.

Urinbehälter

Die Urinfarbe und wie wir diese deuten können

Urin weist prinzipiell eine gelbliche Färbung auf. Allerdings sind auch andere Färbungen möglich. In vielen Fällen hängen diese mit Krankheiten zusammen. Jedoch gibt es auch andere Ursachen, weswegen der Urin von seiner typischen Farbe abweichen kann. Damit Sie ein besseres Bild über die unterschiedlichen Urinfarben bekommen, möchten wir diese ein wenig näher unter die Lupe nehmen. Sollte auch Ihr Urin eine fragwürdige Farbe aufweisen, werden Sie womöglich bald wissen was es damit auf sich haben könnte.

Grüner Urin

Auch wenn grüner Urin ein wenig kurios klingen mag, so kann dieser durchaus mal vorkommen. Die Ursachen können dabei unterschiedlichster Natur sein. Eine mögliche Ursache für grünen Urin ist beispielsweise blauer Farbstoff. Während die meisten Menschen hierauf nicht größer reagieren und weder Urin noch Kot davon beeinträchtigt werden, so führt blauer Farbstoff bei manchen Menschen zu einer grünlichen Verfärbung der Ausscheidung. Das liegt Diesen Farbstoff kann man dabei beispielsweise durch Lebensmittel oder Medikamente zu sich nehmen. Neben dieser eher harmlosen Erklärung, kann jedoch auch ein Harnwegsinfekt oder das Mekonium-Aspirationssystem zu grünem Urin führen. In seltenen Fällen ist diese Urinfarbe auch auf einen genetischen Defekt zurückzuführen.

Pisse in grün

Violetter Urin

Aus urologischer Sicht gibt es eigentlich keinen violetten Urin. Dennoch gibt es gelegentlich Fälle, in denen es zur Ausscheidung von violettem Urin kommt. Es handelt sich hierbei also durchaus um eine mögliche Urinfarbe, welche allerdings nur in seltenen Fällen vorkommt. Besonders häufig tritt violetter Urin bei Trägern von Kathetern auf. Aber auch die Wechselwirkungen von unterschiedlichen Medikamenten, könnten zu einer violetten Verfärbung des Urins führen. Allerdings ist man sich über violetten Urin uneinig. Es kann also nicht klar gesagt werden, weswegen es nun tatsächlich zu einer derartigen Farbe kommt. Man kann hier also durchaus von einem kleinen Mysterium sprechen. Sollte es sich allerdings um dunkelvioletten Urin handeln, so ist dieser meist auf Porphyrie zurückzuführen. Dabei handelt es sich um eine seltene genetische Erkrankung. Diese betrifft das Nervensystem und die Haut.

Notdurft in der Farbe lila

Blauer Urin

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Dinge, welche zu einer Blaufärbung des Urins führen können. Eine häufige Ursache ist die Einnahme bestimmter Medikamente. Dazu gehört beispielsweise der harntreibende Wirkstoff Triamteren. Wir auch bei grünem Urin, kann auch eine seltene genetische Erkrankung zu blauem Urin führen. Das ist aber in den meisten Fällen eher unwahrscheinlich. Sollte der blaue Urin also nicht mit der Einnahme von Medikamenten verbunden sein, so ist möglicherweise eine bakterielle Infektion die Ursache.

Schiffe in bläulicher Farbe

Leuchtend gelber Urin und neongelber Urin

Gelber Urin ist prinzipiell nichts Ungewöhnliches. In der Regel braucht man sich also keine Sorgen zu machen, sollte der eigene Urin eine gelbliche Färbung aufweisen. Das ist nämlich mehr als normal und die typische Farbe des Urins. Sollte es sich allerdings um leuchtend gelben Urin handeln, so ist das keineswegs mehr normal. Neongelber Urin ist in den meisten Fällen allerdings kein Grund zur Panik. Oftmals kommt dieser schlicht und einfach daher, dass man einen Überschuss an Vitaminen hat. Diese können vom Körper nicht mehr aufgenommen werden, weswegen diese ausgeschieden werden. Besonders Menschen die Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, sind nicht selten von leuchtend gelbem Urin betroffen. Gerade Vitamin B2 ist eine häufige Ursache von neongelbem Urin. Meist reicht bereits eine Ernährungsumstellung aus, um wieder eine normale Färbung des Urins herbeizuführen.

Pisse in gelber FarbeHarn in neongelb

Goldener Urin und dunkelgelber Urin

Die Ursache von dunkelgelbem oder goldenem Urin ist in der Regel leicht zu finden. Meist ist es nämlich ein Hinweis darauf, dass man dehydriert ist. Die Ursache liegt also schlicht und einfach an Wassermangel. Was dieser für Folgen haben kann, haben wir bereits des Öfteren behandelt. Woher der Wassermangel kommt, kann mehrere Ursachen haben. Beispielsweise ist es sehr heiß oder man kommt gerade vom Sport. Aber auch einfach die Tatsache, dass man generell zu wenig Wasser zu sich nimmt, kann die Ursache eines Wassermangels darstellen. Diese Warnung sollte man ernstnehmen. Daher ist es wichtig, dass man ausreichend Wasser zu sich nimmt. Sollte man das tun, so wird sich der Urin in den meisten Fällen wieder auf seine übliche Farbe hin normalisieren. Sollte das nicht passieren, sollte man eventuell einen Termin beim Arzt in Erwägung ziehen. Übrigens kann auch der Konsum von Spargel zu dunkelgelbem Urin führen. Sollte man also eine große Menge Spargel gegessen haben, so ist die Verfärbung möglicherweise darauf zurückzuführen. Spargel kann übrigens auch zu anderen Urinfarben führen. Es ist also ein Lebensmittel, dass die Farbe des Urins maßgeblich beeinflussen kann.

Urin in gold-gelber FarbeHarn in dunkelgelb

Pinker Urin und roter Urin

In vielen Fällen lässt sich eine derartige Färbung auf den Konsum unterschiedlicher Lebensmittel zurückführen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Rote Beete oder Rhabarber. Aber auch Medikamente können zu einem pinken oder rötlichen Urin führen. Das sind allerdings eher harmlose Gründe, wenngleich diese in vielen Fällen die Ursache darstellen. Sollte es sich allerdings nicht um eine Verfärbung aufgrund von Lebensmitteln oder Medikamenten handeln, so kann es sich auch um eine krankheitsbedingte Verfärbung handeln. Diese kann unter anderem durch Nierenerkrankungen, Prostataproblemen oder Tumoren verursacht werden. Aber auch Blei- oder Quecksilbervergiftungen können zu einer pinken oder rötlichen Verfärbung führen. Eine weitere mögliche Ursache ist, dass sich Blut im Urin befindet. Auch hier kann die Ursache eine Krankheit sein. Allerdings kann selbst Blut im Urin einen recht harmlosen Grund haben. So kann er auch infolge der Periode bei Frauen auftreten. Sollte man also während man seine Tage hat eine pinke oder rötliche Verfärbung im Urin bemerken, so ist die Ursache oftmals selbsterklärend.

Pisse in rot

Brauner Urin

Auch bräunlicher Urin kann ein Zeichen von Dehydrierung sein. Bräunlichen Urin sollte man aber um einiges ernster nehmen. Man sollte also unverzüglich Wasser zu sich nehmen. Diese Urinfärbung kann allerdings auch krankheitsbedingte Ursachen haben. Brauner Urin ist beispielsweise ein Anzeichen für Leberschäden oder blockierte Gallenwege. Aber auch Tumore der Leber, Galle oder Bauchspeicheldrüse, können zu einer bräunlichen Verfärbung des Urins führen. Selbst eine Vergiftung kann als Ursache nicht ausgeschlossen werden. Neben krankheitsbedingten Ursachen oder einem starken Wassermangel, kann brauner Urin auch sehr harmlose Ursachen haben. Dazu zählen, beispielsweise der Verzehr von bestimmten Lebensmitteln oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Besonders Antibiotika oder Mittel gegen Malaria, führen nicht selten zu einer braunen Verfärbung des Urins. Sollte man keine eher harmlose Ursache feststellen können, so ist ein Arztbesuch durchaus sinnvoll.

Harn in braun

Orangener Urin

Bei dieser Farbe verhält es sich ähnlich wie mit braunem Urin. Man sollte erst einmal ausreichend Trinken. Sollte das allerdings zu keiner Veränderung führen, so ist ein Arzt meistens die beste Wahl. Auch hier kommen Probleme mit Galle oder Leber infrage. Eine Krankheit, die häufig mit orangefarbenem Urin in Verbindung steht, ist beispielsweise die Gelbsucht. Diese stellt eine ernstzunehmende Gefahr dar und sollte keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden. Anzeichen einer Gelbsucht sind beispielsweise gelbe Einfärbungen der Haut und Augen.

Harn in orange

Farbloser Urin

Wenn Urin nicht mehr die typische gelbliche Färbung aufweist, sondern gänzlich farblos ist, hat das meist einen einfachen Grund. Es weist nämlich darauf hin, dass man sehr viel Wasser zu sich nimmt. Wenn wirklich kein bisschen Gelb zu erkennen ist, so ist der Wasserkonsum womöglich sogar ein wenig zu hoch. Sollten Sie nicht nur farblosen Urin haben, sondern dazu auch noch regelmäßig an Übelkeit und Kopfschmerzen leiden, so trinken Sie womöglich wirklich zu viel Wasser. Da übermäßiger Wasserkonsum ungesund ist und sogar zu einer Wasservergiftung führen kann, sollten Sie womöglich etwas weniger trinken.

Durchsichtiger Harn

Schwarzer Urin

Schwarzer Urin kann mit einer zu hohen Ansammlung von Blut oder Eiweiß zusammenhängen. Sollte es sich wirklich um ein dunkles Schwarz handeln, sollte man schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen oder gar direkt ins Krankenhaus gehen. Selbst schwerwiegende Ursachen wie bösartige Tumore sind hier nicht auszuschließen. Ebenfalls infrage kommt eine Störung des Tyrosinstoffwechsels. Diese kann beispielsweise zu einer Verkalkung der Aortenklappen und Nierensteinen führen. Bei schwarzem Urin sollte man also keine Zeit verlieren und umgehend Hilfe holen. Die genaue Diagnose kann nämlich nur durch einen erfahrenen Arzt getroffen werden. In einigen Fällen ist das Treffen einer Diagnose allerdings nicht möglich. Hier kann möglicherweise sogar von Krankheiten ausgegangen werden, die nicht hinreichend erforscht oder gar unbekannt sind.

Dunkle Pisse

Andere Arten von Urin

Allerdings ist nicht nur die Urinfarbe ein Indiz dafür, dass möglicherweise etwas mit unserem Körper nicht stimmt. Auch andere Effekte, die gegebenenfalls keine größere Auswirkungen auf die Farbe haben, sollten etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Dabei möchten wir uns vor allem mit zwei Dingen befassen.

Skala von pH-Werten neben Urin

Schäumender Urin und sprudelnder Urin

Zugegebenermaßen es handelt sich hierbei nicht um eine Urinfarbe. Dennoch dachten wir, dass wir dieses Phänomen unter die Urinfarben packen. Schäumender Urin oder sprudelnder Urin kann einige harmlose Ursachen haben. Dazu können beispielsweise übereiltes Wasserlassen gehören. Dieses kommt vor allem dann vor, wenn man schlicht und einfach zu lange wartet, bevor man aufs Klo geht. Selbst Rückstände von Spülmitteln in der Toilette, können durchaus zu schäumendem Urin beitragen. Andere Ursachen sind ein zu geringer Wasserkonsum oder die Anwesenheit von Spermien. Letzteres ist zwar oftmals kein größeres Problem, kann allerdings auf eine Fehlfunktion des Blasenschließmuskels hinweisen. Möglicherweise sind aber auch Proteine schuld daran, dass der Urin schäumt oder sprudelt. In diesem Fall kann das durchaus ernstzunehmende Gründe haben. Dazu zählen beispielsweise Nierenprobleme wie Niereninsuffizienz oder Nierensteine. Aber auch Diabetes, Gefäßerkrankungen, Blutkrebs können zu sprudelndem Urin führen. Nicht zuletzt sollte man hier auch hormonelle Veränderungen erwähnen.

Becher mit Urin

Blut im Urin

Viele Menschen verfallen direkt in Panik, wenn sie Blut in ihrem Urin bemerken. Zweifelsohne kann Blut im Urin ein ernstzunehmendes Problem darstellen. Allerdings kann es durchaus auch Gründe haben, die prinzipiell weitgehend harmlos sind. Um ein wenig besser zu verstehen, was es eigentlich mit Blut im Urin auf sich hat, sollte man dieses Phänomen zwischen Mann, Frau und Kind vergleichen. Hier können nämlich durchaus einige Unterschiede vorliegen. Werfen wir also einen näheren Blick auf Blut im Urin.

Bluturin

Blut im Urin Mann

Beim Mann kann Blut im Urin mit der Prostata zusammenhängen. Neben einer Entzündung, kommt hier beispielsweise auch eine Prostatavergrößerung infrage. Prinzipiell kann auch Prostatakrebs die Ursache von Blut im Urin beim Mann sein. Ebenso könnte Blasenkrebs infrage kommen. Allerdings sollte man nicht direkt vom Schlimmsten ausgehen, sondern erst einmal andere Aspekte abklären. So ist beispielsweise auch eine Entzündung der Samenblasen, eine häufige Ursache für blutigen Urin bei Männern. Eine Untersuchung beim Arzt ist generell zu empfehlen.

Blut im Urin Frau

Bei Frauen kann Blut im Urin schlicht und einfach mit der Monatsblutung zusammenhängen. In diesem Fall ist die Ursache eher harmlos und man braucht sich keine Sorgen zu machen. Allerdings kann blutiger Urin auch darauf hindeuten, dass eine Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut vorliegt. Für schwangere Frauen kann Blut im Urin auch bedeuten, dass das Kind in Gefahr schwebt. Auch eine Fehlgeburt ist nicht auszuschließen. Blut im Urin kann auch auf eine Blasenentzündung zurückzuführen sein. Da hiervon besonders Frauen betroffen sind, gilt es das auf jeden Fall zu untersuchen.

Blut im Urin Kind

Gerade bei Kindern ist Blut im Urin ein ernstzunehmendes Warnzeichen. Denn neben einigen Entzündungen, kommen hier leider auch Zystennieren vor. Diese können zu einer erheblichen Einschränkung der Nierenfunktion führen. Leider ist auch der bösartige Wilms-Tumor nicht auszuschließen. Dieser wird auch als Nephroblastom bezeichnet und ist sehr gefährlich. Meist kennzeichnet sich der Wilms-Tumor durch eine schmerzlose Zunahme des Bauchumfangs aus. Um gegen den Tumor vorgehen zu können, muss dieser entfernt werden. Das ist beispielsweise durch einen chirurgischen Eingriff oder einer Chemotherapie möglich. In der Regel können etwa 90% der an einem Nephroblastom erkrankten Patienten langfristig geheilt werden.

Geschlechtsunspezifische Vorfälle von Blut im Urin

Bevor man von Blut im Urin ausgeht, sollte man erst einmal klarstellen, ob die rote Färbung nicht womöglich eine andere Ursache hat. Schließlich können auch Nahrungsmittel wie beispielsweise Rote Beete oder Medikamente wie Blutgerinnungshemmer zu rotem Urin führen. Kann man allerdings mit Sicherheit davon ausgehen, dass sich Blut im Urin befindet, so liegt die Ursache oftmals an der Blase oder den Nieren. Neben einer klassischen Blasenentzündung, können auch Krankheiten wie eine Nierenvenenthrombose oder ein Niereninfarkt infrage kommen. Aber Harnsteine sind eine häufige Ursache für blutigen Urin. Diese können nämlich zu inneren Verletzungen führen. Meist kennzeichnen sich diese dadurch, dass beim Wasserlassen nur geringfügige Mengen an Urin austreten.

Kot im Urin

Sollte Kot im Urin festgestellt werden, so ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Harmlose Ursachen können ausgeschlossen werden. Also ist auch von einer direkten Fahrt ins Krankenhaus nicht abzuraten. Eine Ursache für Kot im Urin kann beispielsweise Morbus Crohn sein. Hierbei handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Durch die Verursachung von Fisteln, wird eine Verbindung vom Darm zur Harnblase geschaffen. Dadurch kann der Kot austreten. Aber auch Tumore können eine Ursache für Kot im Urin darstellen. Während man bei anderen Phänomenen oftmals noch Ruhe bewahren und sich überlegen sollte, was die Ursache sein könnte, ist das bei Kot im Urin keineswegs mehr der Fall. Eine Untersuchung ist zwingend erforderlich. Nicht selten wird diese zur Folge haben, dass man sich operieren lassen muss.

Pisse mit Darmausscheidung

Der Uringeruch und wie wir diesen deuten können

Urin kann durchaus mal riechen. Schließlich handelt es sich hierbei um eine Ausscheidung aus dem menschlichen Körper. Sollte der Urin allerdings längere Zeit über bestehen bleiben, so kann das durchaus eine ernstzunehmende Ursache haben. Allerdings sind auch durchaus harmlose Ursachen möglich, die beispielsweise lediglich eine Nahrungsumstellung erfordern. Daher sollte man sich erst einmal mit Uringeruch auseinandersetzen, bevor man sich hierüber übermäßige Gedanken macht.

Urin im Reagenzglas

Urin riecht nach Ammoniak

Ammoniak NH3 Wenn der Urin nach Ammoniak stinkt, so ist das sehr unangenehm. Nicht nur für einen selbst, sondern auch für andere Mitmenschen. Schließlich handelt es sich hierbei um einen intensiven und stechenden Geruch. Die Benutzung der Toilette wird damit zur Qual. Sollte der Hausarzt die Ursache nicht herausfinden können, so ist das Aufsuchen eines Facharztes erforderlich. Diabetes oder Stoffwechselerkrankungen könnten theoretisch die Ursache darstellen. Aber auch Erkrankungen der Niere oder der Blase können zu Ammoniakgeruch führen. Allerdings muss ein Ammoniakgeruch nicht zwingend eine ernste Ursache haben. Auch Wassermangel kann theoretisch infrage kommen. Bei einem stechenden Geruch nach Ammoniak, ist davon allerdings nicht unbedingt auszugehen. Wahrscheinlicher ist ein Konsum von Lebensmitteln wie Meerrettich, Knoblauch oder Spargel. Im schlimmsten Fall handelt es sich allerdings um keine der genannten Ursachen. In diesem Fall ist selbst ein Leberversagen oder Tuberkulose nicht auszuschließen.

Urin riecht fischig

Rosa FischViele Menschen, die an fischig riechendem Urin leiden, schämen sich deswegen zum Arzt zu gehen. Das braucht man jedoch nicht. Schließlich kann jeder Mensch davon betroffen sein. In einigen Fällen kann fischig riechender Urin sehr harmlose Ursachen haben. Dazu zählt beispielsweise der Konsum von Spargel. Aber auch Wassermangel kann eine Ursache von fischigem Urin sein. Dieser ist zwar nicht ganz so harmlos, dem kann aber leicht entgegengewirkt werden. Auch eine Entzündung der Blase kann dazu führen, dass der Urin fischig riecht. Man muss aber auch diverse Erkrankungen in Betracht ziehen. Selbst schlimme Stoffwechselerkrankung können bei fischigem Urin infrage kommen. Ein Beispiel dafür wäre das TMAU-Syndrom. Dieses kennzeichnet sich dadurch, dass der Mensch nach Fisch riechende Ausdünstungen vorweist. Diese machen sich auch im Urin bemerkbar. Bei Frauen können auch Ausflüsse oder eine Dysbalance der vaginalen Flora zu einem fischigen Geruch führen.

Urin riecht nach Schwefel

Wenn der Urin nach Schwefel riecht, so kann es ja nicht mehr mit rechten Dingen zugehen. In den meisten Fällen wird man aber davon ausgehen können, dass der Schwefelgeruch eher harmlose Ursachen hat. So kann beispielsweise Aspartam zu nach Schwefel riechendem Urin führen. Dieser Zusatzstoff ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Hierzu gehört unter anderem auch Mezzo-Mix. Wenn man dieses also in rauen Mengen zu sich nimmt, ist nicht auszuschließen, dass man mit schwefelriechendem Urin rechnen muss. Andere Ursachen können Multivitaminpräparate und Flüssigkeitsmangel sein. Da aber auch Krankheiten infrage kommen können, sollte man gegebenenfalls vom Arzt Blut und Urin abnehmen lassen.

Pulver Schwefel

Urin riecht süßlich

Würfel aus ZuckerLeider hängt süßlich riechender Urin nicht selten mit einer Diabeteserkrankung zusammen. Daher sollte man sich unbedingt untersuchen lassen. Die erhöhten Zuckerwerte, die einen derartigen Geruch verursachen, müssen allerdings nicht zwingend mit Diabetes zusammenhängen. Ausgeschlossen werden kann es jedoch nicht. Besonders häufig kommt süßlich riechender Urin bei schwangeren Frauen vor. Hier kann dieser mit Schwangerschaftsdiabetes zusammenhängen. Aber auch eine normal verlaufende Schwangerschaft, kann zur Ausscheidung von süßlich riechendem Urin führen.

Urin riecht nach Spargel

Wenn man regelmäßig Spargel zu sich nimmt, so kann das zu einem unangenehmen Uringeruch führen. Dieser liegt vor allem an der Spargelsäure. So kann es durchaus passieren, dass der Urin auch etwas nach Spargel riecht. In vielen Fällen ist nach Spargel riechender Urin tatsächlich auf Spargel zurückzuführen. Aber auch eine Erkrankung wie beispielsweise Diabetes, kann dazu führen, dass der eigene Spargel nach Urin riecht.

Spargel eingebunden

Urin riecht nach Honig

Auch wenn der Urin nach Honig riechen sollte, kann eine Diabeteserkrankung nicht ausgeschlossen werden. Ein Gang zum Arzt ist also keineswegs verkehrt. Hierbei handelt es sich allerdings um ein eher seltenes Phänomen. Wenngleich süßlich riechender Honig durchaus des Öfteren vorkommt, so ist ein expliziter Honiggeruch doch etwas seltener. Solle Ihr Urin nach Honig riechen und darüber hinaus noch schäumen, so können Sie möglicherweise von einem Nierenversagen ausgehen. In diesem Fall sollten Sie am besten direkt ein Krankenhaus aufsuchen. Aber nach Honig riechender Urin kann auch durchaus eher harmlosere Ursachen haben. Dazu zählen beispielsweise der Konsum von Kellogg’s Honey Smacks oder anderen Lebensmitteln, wo Honig enthalten ist. Aber selbst der Genuss von Spargel kann dazu beitragen, dass der Urin nach Honig riecht. In der Regel ist hier allerdings mit einem anderen Geruch zu rechnen.

Honig in Schalen

Urin stinkt nach faulen Eiern

Eier offenSollte der Urin nach faulen Eiern riechen ist das wenig appetitlich. Die Ursachen können dabei sehr vielseitig sein. So kann der faulige Eiergeruch von einem hohen Proteingehalt im Urin kommen. Aber auch eine Infektion der Blase oder Harnröhre ist nicht unwahrscheinlich. Selbst ein mangelnder Flüssigkeitskonsum kann diesen Geruch verursachen. Wenn der Urin allerdings wirklich vehement stinkt, so ist das oftmals kein allzu gutes Zeichen. Auch Nierenerkrankungen oder gar Tumore können hier nicht ausgeschlossen werden. Sollte der Gestank nach faulen Eiern allerdings nur kurz anhalten, so kann das möglicherweise mit zu sich genommenen Nahrungsmitteln zusammenhängen.

Urin riecht nach Aceton

PropanonEin Geruch nach Aceton oder Obst kann auf Diabetes hindeuten. Das ist allerdings nur eine der Krankheiten, die hierfür die Ursache sein könnten. Auch eine Ketoazidose kann durchaus zu einem Acetongeruch im Urin führen. Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, die sich dadurch äußert, dass im Blut zahlreiche saure Ketonkörper vorliegen. Der pH-Wert des Blutes sinkt dabei also in einen sauren Bereich ab. Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber sind dabei erster Symptome. Die Krankheit kann im späteren Verlauf allerdings zu Herzrhythmusstörungen, Nierenfunktionsstörungen oder gar zum Koma führen. Sollte der Fall eines Komas antreffen, so ist die Krankheit bereits sehr fortgeschritten. In diesem Fall sind intensivmedizinische Maßnahmen notwendig. Aber auch übermäßiger Alkoholkonsum kann zu einem Acetongeruch im Urin beitragen. Das liegt daran, dass sich dadurch übermäßig Beta-Hydroxybuttersäure im Blut befindet. Auch andere Ursachen können gegebenenfalls infrage kommen. Die bereits genannten gehören allerdings zu den naheliegendsten. Sollten Sie Klarheit schaffen wollen, so empfiehlt sich der Gang zum Arzt.

Urin riecht nach Smacks

Smacks Kellogg's HoneyWenn jemand von Smacks redet, so sind die Kellogg‘s Smacks gemeint. Genauer genommen die Kellogg’s Honey Smacks. Diese haben sich mittlerweile einen recht interessanten Ruf aufgebaut. Viele Menschen stellen nämlich nach dem Verzehr von Smacks fest, dass ihr Urin nach den Cerealien riecht. Diese Ausscheidung wird auch gerne als Smacks Urin bezeichnet. Sollte Ihr Urin also nach Smacks riechen, so ist das kein Grund zur Sorge. Besonders dann nicht, wenn Sie davor auch tatsächlich Kellogg’s Smacks gegessen haben. Andernfalls wäre das Ganze tatsächlich ein wenig mysteriös. Allerdings brauchen Sie von einem derartigen Geruch wirklich nur dann auszugehen, wenn Sie auch tatsächlich die Cerealien gegessen haben. Viele Menschen stellen dieses Phänomen des Uringeruchs fest. Es ist also keineswegs etwas Ungewöhnliches und Sie brauchen sich dafür auch nicht zu schämen. Sie sollten es eher mit Humor sehen. Schließlich riecht Ihr Urin ja eigentlich ziemlich appetitlich. Daran dürften sich zukünftige Klogänger wohl kaum stören.

Urin riecht nach Kaffee

Sollte Urin nach Kaffee riechen, so kann das einen ganz schlichten Grund haben. Nach Kaffee riechender Urin kann nämlich einfach dann vorkommen, wenn man im Vorfeld Kaffee konsumiert hat. Allerdings ist das keineswegs bei allen Menschen der Fall. Es gibt sogar Kaffeekonsumenten, die wirklich erhebliche Mengen zu sich nehmen und das keine wesentlichen Auswirkungen auf ihren Uringeruch hat. Das kann allerdings auch daran liegen, dass diese den Geruch womöglich bereits gewohnt sind. Nach Kaffee riechender Urin ist in der Regel kein weiter bedenkliches Phänomen. Um sich Sicherheit zu verschaffen, ist eine Behandlung aber sicherlich nicht verkehrt. Ob diese allerdings wirklich erforderlich ist, ist dabei eine ganz andere Frage.

Bohnen von Kaffee

Urin riecht nussig

Grüne Blätter und NüsseEin leicht nussiger Geruch muss bei Urin nichts Ungewöhnliches sein. Es gibt viele Menschen, die von einem nussigen Uringeruch berichten und vollkommen gesund sind. Jedoch ist nicht auszuschließen, dass der Geruch mit Flüssigkeitsmangel zusammenhängt. Man sollte also bestenfalls etwas mehr Wasser zu sich nehmen und schauen wie sich der Geruch entwickelt. Gerade bei Schwangeren, scheint ein nussiger Geruch besonders verbreitet zu sein. Wenn der Urin nussig riecht, braucht man also in der Regel keine größeren Bedenken zu haben.

Urin riecht faulig

Wenn man auf die Toilette geht und eine Runde uriniert, so sollte die Toilette hinterher nicht nach Verwesung riechen. Beim Stuhlgang ist sowas zwar noch irgendwo normal, allerdings beim Urin doch schon etwas fragwürdig. Möglicherweise liegt die Ursache an Kotbrocken in Urin, welche man nicht näher bemerkt hat. Ein Blick auf seinen Urin kann das direkt herausstellen. Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass das die wirkliche Ursache ist. Bei einem faulig riechenden Urin, kommen andere Dinge wesentlich mehr infrage. Was allerdings durchaus sein kann, ist, dass es sich um eine gesundheitliche Beeinträchtigung handelt. Das könnten beispielsweise ein Harnwegsinfekt oder eine Diabeteserkrankung sein. Aber auch Spargel, Knoblauch und diverse Medikamente, können zu einem faulig riechenden Urin führen. Da hier die Ursachen sehr vielfältig sein können, sollte man, falls körperliche oder psychische Beschwerden auftreten sollten, möglichst einen Arzt aufsuchen. Wenn man aber beispielsweise ein begeisterter Spargel- und Knoblauchesser ist und sich topfit fühlt, so braucht man sich in den meisten Fällen wohl keine größeren Gedanken zu machen. Es ist nämlich davon auszugehen, dass alles in Ordnung ist. Selbst dann, wenn die Toilette nach dem urinieren so ganz und gar nicht mehr appetitlich riecht.

Faules Essen

Urin riecht chemisch

Grafik ReagenzglasSollte der Urin keineswegs mehr natürlich riechen, sondern einen starken chemischen Geruch aufweisen, so hängt das nicht selten mit Bakterien zusammen. Das liegt daran, dass die Stoffwechselprodukte der Bakterien diesen Geruch entfalten. Selbst ein Blasentumor kann bei chemisch riechendem Urin nicht ausgeschlossen werden. Ein Gang zum Arzt ist also sehr empfehlenswert. Sollte es sich um eine normale bakterielle Infektion handeln, so reicht möglicherweise bereits die Gabe eines Antibiotikums, um den üblen Geruch zu entfernen. Aber auch Spargel oder Medikamente, können die Ursache eines nach Chemie stinkenden Urins sein.

Urin riecht scharf

Wenn der Uringeruch ein scharfes Aroma annimmt, so kann man prinzipiell davon ausgehen, dass der Geruch durch bestimmte Gewürze bedingt ist. Was das letztendlich für Gewürze sind, kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Potentielle Ursachen sind beispielsweise Meerrettich oder Knoblauch. Prinzipiell kann die Ursache aber auch wo anders liegen.

Chili scharf

Urin riecht nach Käse

Besonders bei Kindern ist es nicht selten, dass der Urin gerne mal nach reifem Käse riecht. So ein Geruch ist jedoch keineswegs natürlich. Daher sollte man der Sache unbedingt auf den Grund gehen. In der Regel hängt ein käsiger Uringeruch mit einer Krankheit zusammen. Daher sollten Sie entweder einen Termin beim Arzt vereinbaren oder direkt ins Krankenhaus fahren. Besonders dann, wenn es sich um einen sehr intensiven Käsegeruch handelt und zusätzlich körperliche Ausfallerscheinungen auftreten.

Platte mit verschiedenen Käsesorten

Urin riecht salzig

Holzschöpfer mit SalzSollte der Urin einen salzigen Geruch aufweisen, so kann das mit einem Flüssigkeitsmangel zusammenhängen. Diese Annahme ist prinzipiell die wahrscheinlichste. Daher sollten Sie ausreichend Wasser zu sich nehmen. Sollte Ihr Wasserkonsum ansteigen und damit der salzige Uringeruch verschwunden sein, so sind Sie der Ursache erfolgreich auf den Grund gegangen und haben das Problem beseitigt. Allerdings kann auch eine Blasenentzündung dazu führen, dass der Urin einen salzigen Geruch annimmt. Auch Schwangere Frauen beklagen gelegentlich, dass ihr Urin einen sehr salzigen Geruch aufweist. Prinzipiell besteht kein übermäßiger Grund zur Sorge. In vielen Fällen ist die Ursache nämlich eher harmlos.

Urin riecht nach Hefe

Hefe zum backenHefegeruch kommt bei Urin nicht allzu selten vor. Das heißt allerdings nicht, dass man diesen auf die leichte Schulter nehmen sollte. Denn die Ursache liegt hier oftmals nicht an Lebensmitteln oder Medikamenten. Viel eher sollte man davon ausgehen, dass man es mit einer Pilzinfektion zu tun hat. Auch eine bakterielle Infektion kann nicht ausgeschlossen werden. Sollte der Urin nach Hefe riechen, kann der Arzt oftmals schnell und zuverlässig helfen. Infrage kommt beispielsweise die Gabe von Antibiotika oder Antimykotika.

Atem riecht nach Urin

Zugegebenermaßen gehört dieses Thema nicht unbedingt hier rein. Wenn wir allerdings schon davon sprechen, wonach Urin alles riechen kann, sollten wir vielleicht auch mal darüber berichten, was so nach Urin rieche kann. Tatsächlich kann es vorkommen, dass der eigene Atem nach Urin riecht. Das ist keineswegs angenehm und natürlich auch wenig appetitlich. Gerade dann, wenn beispielsweise ein Date bevorsteht, wird man dieses in einem solchen Fall wohl oder übel absagen müssen. Doch wie kommt es überhaupt zustande, dass der Atem nach Urin riecht? Schließlich klingt das ausgesprochen fragwürdig und keineswegs normal. Hier muss davon ausgegangen werden, dass man es mit einer Erkrankung zu tun hat. Was das für eine Erkrankung ist, ist wiederum eine ganz andere Frage. Theoretisch kann selbst eine Grippe dazu führen, dass man einen urinähnlichen Mundgeruch entwickelt. Aber auch wesentlich schlimmere Erkrankungen, wie beispielsweise Diabetes oder eine Nierenentzündung, können dazu führen, dass der Atem nach Urin riecht. Sollte es sich also nicht lediglich um mangelhafte Zahnhygiene oder heimlichen Urinkonsum handeln, ist ein Gang zum Arzt durchaus zu empfehlen.

Offener Mund

Der Uringeschmack

Auch wenn die meisten von uns womöglich nie Urin probieren wollen, so stellt sich natürlich dennoch die Frage wie dieser überhaupt schmeckt. Uringeschmack ist zwar ein etwas unappetitliches Thema, jedoch durchaus interessant. Da ist es doch sehr erfreulich, dass man über Uringeschmack einfach lesen kann und diesen nicht austesten muss, damit man diese Erkenntnis gewinnt. Andernfalls würde man wohl oder übel nicht drum herumkommen, Urin zu trinken. Ob es sich dabei um den eigenen oder um Fremdurin handelt, spielt dabei prinzipiell keine größere Rolle. Doch wie schmeckt nun eigentlich Urin? Diese Frage lässt sich pauschal leider nicht beantworten. Hierbei verhält es sich also ähnlich wie mit einem Wein. Man kann nur sehr schwer sagen wie dieser nun tatsächlich schmeckt, da das von den unterschiedlichsten Faktoren abhängt. Besonders die Ernährung und der Gesundheitszustand des Urinierenden spielen dabei eine entscheiden Rolle. Aber auch die Tatsache, ob es sich um alten oder frischen Urin handelt, kann ausschlaggebend für den Geschmack sein. Einige beschreiben den Geschmack als herb und bitter, andere als herb und salzig. Andere wiederum berichten gar von einem süßlichen Geschmack. Urin kann also sehr unterschiedlich schmecken.

Pisse in Behälter halten

Ist Urin trinken gefährlich?

Diese Frage stellt sich vor allem für Menschen, die diverse Urinspiele in ihrem Sexualleben praktizieren möchten. Schließlich stellt sich natürlich die berechtigte Frage, ob das in den Mund nehmen oder gar trinken von Urin gefährlich oder schädlich ist. Sogenannte Natursektpraktiken sind unter Menschen, die die entsprechenden Neigungen haben, durchaus verbreitet und werden auch des Öfteren durchgeführt. Früher wurde Urin sogar von Ärzten getrunken, um anhand des Geschmacks bestimmte Erkrankungen bei Patienten feststellen zu können. Mittlerweile sind die Ärzte darauf allerdings nicht mehr angewiesen. Schließlich kann man so etwas problemlos in einem Labor durchführen. Prinzipiell ist der Konsum von Urin tatsächlich unbedenklich. Gewissermaßen kann man sogar durchaus sagen, dass Urin gesund sein kann. Schließlich enthält dieser unter anderem Vitamine und Mineralien. Zumindest dann, wenn man es nicht übermäßig zu sich nimmt. In bestimmten Fällen kann das Trinken von Urin aber durchaus gefährlich oder zumindest schädlich sein. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Fremdurin von einer kranken Person getrunken wird. Hier kann man nicht ausschließen, dass das zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Auch Rückstände von Medikamenten oder Drogen, können theoretisch beim Urinkonsum eine potentielle Gefahrenquelle darstellen. Inwieweit diese allerdings tatsächlich ein Risiko darstellt, ist wiederum eine ganz andere Frage. Eigenurin ist sogar eine Therapiemöglichkeit, welche auch heute noch praktiziert wird.

Urin im Behälter

Was hat es mit der Eigenurintherapie auf sich

Diese Therapieform ist bereits über 2000 Jahre alt. Dabei geht es um die äußerliche und innere Anwendung von Urin. Dieser wird dabei genutzt, um gegen unterschiedliche Beschwerden vorzugehen oder generell das Immunsystem zu stärken. Urin enthält neben Vitaminen und Mineralien, auch Antikörper und Antigene. Hinzukommen weitere Dinge wie beispielsweise Stoffwechselschlacken. Besonders erfolgsversprechend ist die Eigenurintherapie bei Allergien, Asthma, chronischen Entzündungen, Hauterkrankungen und Stoffwechselbeschwerden. Bei der inneren Anwendung wird der Morgenurin täglich getrunken. Bei der äußeren Anwendung, wird dieser auf die Haut aufgetragen. Dafür kommen beispielsweise Wickel infrage. Wenngleich die Eigenurintherapie vielen Patienten als sehr fragwürdig erscheinen mag, so ließen sich hierdurch bisweilen durchaus einige positive Ergebnisse erzielen. In gewissen Fällen, sollte man diese Therapieform also durchaus in Betracht ziehen. Schon allein wegen der Tatsache, dass es sich um eine kostenlose und potentiell effiziente Therapieform handelt.

Gelber Urin

Urin zur Hautpflege

Urin spielt in der Medizin durchaus eine Rolle. Schließlich gibt es viele Beschwerden, die mit Urin bewältigt werden können. Auch in der Hautpflege kann Urin einen großen Nutzen erfüllen. So gibt es durchaus Stimmen, die Urin eine konservierende Wirkung nachsagen. Er soll die Haut jung und frisch halten. Wenn man seinen Körper also regelmäßig mit Eigenurin einreibt, soll das durchaus positive Auswirkungen auf die Haut haben. Auch eine besondere Wirkung gegen Pickel und Warzen wird der Urin zugeschrieben. Selbst heutzutage gibt es noch zahlreiche Ärzte, die das Auftragen von Urin bei Warzen empfehlen. Gerade Kindern wird diese Form der Behandlung gerne ans Herz gelegt. Diese möchten man nämlich eher ungern ätzende Flüssigkeiten empfehlen, welche nicht selten mit brennenden Schmerzen verbunden sind. Wenngleich das Einreiben mit Urin ein wenig unrein erscheinen mag, so gibt es durchaus weiterhin Menschen die diese Praxis ausüben. Menschen greifen also nicht ausschließlich zu Cremes, sondern in einigen Fällen auch zu Urin. Zwar handelt es sich hierbei um eine Minderheit, allerdings finden wir nichts Falsches daran. Schließlich kann man sich nach dem Auftragen des Urins abduschen.

Hautpflege Frau

Urin Rezepte

Zugegebenermaßen das mag jetzt vielleicht ein wenig verrückt klingen. Es gibt jedoch tatsächlich Rezepte, wo Urin einen Bestandteil darstellt. Viele dieser Rezepte werden nur von bestimmten Gruppen konsumiert und sind nahezu unbekannt. Dazu zählen beispielsweise erotische Backrezepte. Dabei kommt der Urin oftmals als Glasur benutzt. Es gibt durchaus Menschen, die auf den unvergleichlichen Geschmack einer Uringlasur schwören. Neben diesen eher unbekannten kulinarischen Spezialitäten, gibt es aber auch durchaus einige Delikatessen. Es gibt also durchaus Urinrezepte die auch von größeren Bevölkerungsgruppen konsumiert werden und dort als delikate Spezialität gelten. Das Interessante dabei ist, dass der Urin hierbei die ausschlaggebende Rolle einnimmt. Er wird also nicht bloß als Glasur genutzt, sondern ist die Hauptzutat. Wir reden hier allerdings nicht von einer Urinsuppe, sondern von einer Spezialität aus einem weit entfernten Land. Sie haben es womöglich bereits geahnt, ja es geht um ein chinesisches Rezept.

Eier mit Urin

Diese chinesische Spezialität trägt den Namen 童子蛋. Das heißt übersetzt so viel wie Kinder-Eier. Aber auch die Bezeichnung Frühlingseier ist durchaus geläufig. Doch wieso heißen diese Eier, eigentlich überhaupt Kinder-Eier? Mit einem Überraschungsei für Kinder, hat das Ganze tatsächlich eher wenig zu tun. Außer der Tatsache, dass es sich bei beidem um Eier handelt. Diese Eier mit Urin sind eine Spezialität aus der Stadt Dongyang. Falls Sie jetzt dachten, dass es sich hierbei um ein kleines Dorf handelt, haben Sie sich getäuscht. Die Stadt zählt nämlich um die 800000 Einwohner. Man kann also davon ausgehen, dass mehrere hunderttausend Menschen sich an dieser kuriosen Spezialität erfreuen. Zur Zubereitung von 童子蛋 wird erst einmal Urin gesammelt. Allerdings nicht irgendwelcher Urin, sondern vorzugsweise Urin von Jungen unter zehn Jahren. Dieser wird dabei systematisch in den Schulen gesammelt. In diesen Urin werden hartgekochte Vogeleier samt Schale eingelegt. Diese werden dann anschließend in dem Kinderurin gekocht. Sobald das Eiklar geronnen ist, wird die Schale aufgebrochen und die Eier werden anschließend wieder in den Kochbehälter gegeben. Nach einiger Zeit wird frischer Urin nachgegossen. Das macht man allerdings nicht nur einmal, sondern über den ganzen Tag verteilt. In der Regel werden Eier mit Urin einen ganzen Tag lang gekocht.

In Dongyang gelten diese Eier mit Urin als eine ganz besondere Delikatesse. Sie haben eine wichtige traditionelle Bedeutung und gelten in Dongyang gar als kulturelles Erbe. Zubereitet wird diese Spezialität in der Regel im Frühjahr, weswegen die Eier auch als Frühlingseier bezeichnet werden. Sie werden oft auf der Straße verkauft und erfreuen sich einer enormen Beliebtheit. Zumindest unter der Bevölkerung in Dongyang. Doch nicht nur wegen ihres Geschmacks, werden die 童子蛋 gerne gegessen. Man schreibt ihnen auch eine medizinische Bedeutung zu. So geht man davon aus, dass die Eier ausgesprochen gesundheitsförderlich sind. Sie sollen beispielsweise den Blutkreislauf fördern und gegen Müdigkeit helfen. Dass diese Heilwirkungen den Urin-Eiern zugeschrieben wird ist übrigens nicht ungewöhnlich. In der traditionellen chinesischen Medizin war der Urin kleiner Jungen lange Zeit als Heilmittel verbreitet. Wenn man als Tourist nach Dongyang reisen sollte und unbedingt etwas Neues ausprobieren möchte, so sollte man diese Eier mit Urin wohl nicht verpassen. Zumindest kann man davon ausgehen, dass einem die Bevölkerung dazu raten wird diese zu probieren. Ob Sie das jedoch letztendlich tatsächlich tun, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Wir können sehr gut nachvollziehen, dass die meisten Menschen dieser Spezialität wohl etwas abgeneigt sein dürften.

Schmerzen beim Urinieren

Eigentlich ist das Wasserlassen ja eine recht entspannte Angelegenheit. Für viele Menschen gilt das Urinieren gar als eine der schönsten Gefühle, welche man in seinem Leben so haben kann. Das kann man irgendwo ja durchaus verstehen. Schließlich ist das Urinieren, vor allem wenn sich in der Blase einiges angesammelt hat, ein sehr befreiendes und angenehmes Gefühl. Leider kann das Urinieren aber auch recht unangenehm sein. Es gibt nämlich immer mal wieder Menschen, die über Schmerzen beim Urinieren klagen. Diese äußern sich dabei in der Regel in Form eines Brennens. Das ist leider nicht gerade selten und kann durchaus mal vorkommen. Dabei stellt sich natürlich die Frage, woher diese Schmerzen beim Urinieren überhaupt kommen. Die Ursachen können dabei recht vielfältig sein.

Frau pinkelt

In der Regel kommen die Schmerzen durch Probleme mit den Harnwegen. Das können beispielsweise eine Entzündung der Harnröhre oder des Nierenbeckens sein. Bei Männern sollte man auch immer die Prostata als potentiellen Schmerzherd in Erwägung ziehen. Auch Blasensteine sind ein häufiger Grund für Schmerzen beim Wasserlassen. Doch neben klassischen Krankheiten, spielen auch sexuell übertragbare Infektionen eine Rolle. Dazu zählen unter anderem Chlamydien-Infektionen und Gonorrhoe. Letzteres ist übrigens unter dem Begriff Tripper geläufig, welcher womöglich auch Ihnen bekannt ist. Doch auch eine genitale Trichomoniasis führt des Öfteren zu Problemen beim Wasserlassen. Sexuell übertragbare Krankheiten sind also nicht selten die Ursache für Schmerzen beim Urinieren. Das betrifft sowohl Frau, als auch Mann.

Schmerzen beim Urinieren wegen sexuell übertragbaren Krankheiten (STI)

Besonders bei sexuell aktiven Menschen, liegen häufig STI als Ursache für Schmerzen beim Wasserlassen vor. Da es hierbei eine Vielzahl an möglichen Krankheiten gibt, welche dazu führen können, möchten wir uns diese etwas genauer anschauen. Es ist durchaus zu empfehlen, dass man bei flüchtigen sexuellen Bekanntschaften ein Kondom benutzt. So hat man eine erhöhte Sicherheit, sich nicht mit STI anzustecken. Allerdings bietet in einigen Fällen selbst ein Kondom keinen hundertprozentigen Schutz.

Sexkrankheit

Chlamydien-Infektionen

Infektion (Chlamydien)Diese sexuell übertragbare Infektion kommt sehr häufig vor. Schätzungsweise sind etwa 10% der Bevölkerung davon betroffen. Chlamydien können zu einem Brennen beim Wasserlassen führen. Das ist allerdings nur eines von vielen möglichen Symptomen. Chlamydien-Infektionen äußern sich bei Mann und Frau unterschiedlich. Wenngleich die Krankheit vergleichsweise häufig vorkommt, sollte sie keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Allerdings treten nicht immer Beschwerden auf, was dazu führt, dass Chlamydien nicht selten unentdeckt bleiben. Neben Entzündungen, können Chlamydien-Infektionen auch zu Unfruchtbarkeit führen. Bei schwangeren Frauen besteht sogar eine erhöhte Gefahr, dass sie eine Fehlgeburt haben. Daher sollte man sich unbedingt testen lassen. Besonders dann, wenn ein Verdacht bestehen sollte. Neben einem Arztbesuch, können Sie auch einen Chlamydien-Schnelltest durchführen lassen Ein Chlamydien Schnelltest ist nicht allzu teuer und kann Ihnen etwas Sicherheit bieten. Sollten Sie an Chlamydien leiden und das auch festgestellt haben, brauchen Sie keineswegs in Panik zu verfallen. Die Therapiemöglichkeiten sind recht gut und zuverlässig. Eine Infektion ist also wirklich nur dann besonders gefährlich, wenn sie unbemerkt bleibt. Durch die Gabe unterschiedlicher Antibiotika, beispielsweise Doxycyclin oder Amoxicillin, können Chlamydien meist erfolgreich beseitigt werden.

     
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Schnelltest Chlamydien Cyclotest
Männer und Frauen Heimtest Chlamydien
Chlamydien diagnostica CARE Schnelltest (1 x 1 Stück)
Eigentest-Set Chlamydien Chlamtell
ModellCyclotest Chlamydien SchnelltestChlamydien Heimtest für Männer und FrauenCARE diagnostica Chlamydien SchnelltestChlamtell Chlamydien Eigentest-Set
BeschreibungBeschreibungBeschreibungBeschreibungBeschreibung

Gonorrhoe (Tripper)

Diese sexuelle Krankheit kann nicht nur die Geschlechtsorgane befallen. Wenn man beispielsweise neben Vaginalsex, auch Oralsex und Analsex betreibt, können auch die dortigen Stellen unter einem Tripper leiden. So ist nicht selten neben dem Penis und der Vagina, auch der Enddarm und der Rachenraum betroffen. Die Gonorrhoe Erreger können in die Harnröhre aufsteigen und quälende Schmerzen beim Urinieren bewirken. Diese äußern sich in der Regel durch ein intensives Brennen. Viele Menschen die von Tripper betroffen sind, leiden unter einem eitrigen Ausfluss. Gonorrhoe kann schwere Entzündungen verursachen und sogar zu Unfruchtbarkeit führen. Es handelt sich also um eine ernstzunehmende Geschlechtskrankheit. Die Krankheit kann bei Männern und Frauen auf unterschiedlichem Wege erfolgen. In allen Fällen ist eine Behandlung dringend notwendig. Diese erfolgt in der Regel durch die Gabe von Antibiotika. Während früher häufig Penicillin verwendet wurde, so haben die Gonokokken (Erreger von Gonorrhoe) mittlerweile hiergegen eine Resistenz entwickelt. Daher kommen andere Antibiotika wie beispielsweise Ofloxacin oder Levofloacacin zum Einsatz. In der Regel genügt die einmalige Gabe des Antibiotikums. Daher wird häufig zu einer Injektion gegriffen.

Tripper Gonorrhoe

Genitale Trichomoniasis

Bei dieser Geschlechtskrankheit sind Trichomonaden die Übeltäter. Dabei handelt es sich um Geißeltierchen, für die Flüssigkeit überlebenswichtig ist. Daher sind vor allem Frauen von einer genitalen Trichomoniasis betroffen. Schließlich bietet die Scheide den Trichomonaden einen geeigneten Raum. Allerdings können auch Männer von der Krankheit betroffen sein. Genitale Trichomoniasis kann nicht nur zu sehr häufigem, sondern auch zu sehr schmerzhaftem Urinieren führen. Auch der Geschlechtsverkehr kann durch diese STI beeinträchtigt werden. So klagen Infizierte oftmals über starke Schmerzen beim kopulieren. Diese Krankheit kann zu einem übelriechenden, schaumigen, grünlichen Ausfluss führen. Sie ist also keineswegs appetitlich. Bei Männern können Trichomonaden zu einer chronischen Prostataentzündung führen. Aber auch schwangere Frauen sollten besondere Vorsicht walten lassen. In vielen Fällen führt die genitale Trichomonasis nämlich zu Komplikationen bei der Geburt. Durch die Gabe eines Antibiotikums können Trichomonaden meist schnell in den Griff bekommen wird. Dabei ist auch eine lokale Verabreichung möglich, die vor allem bei Frauen zum Einsatz kommt.

Syphilis

Bakterien SyphilisVon dieser Geschlechtskrankheit sind überwiegend Männer betroffen. Es handelt sich um eine chronische Krankheit mit einem vielfältigen Erscheinungsbild. Besonders häufig kommen dabei Schleimhautgeschwüre und Lymphknotenschwellungen vor. Erstere können zu Schmerzen beim Urinieren führen. Von Syphilis können sogar die Organe befallen werden. Im Endstadium ist mit einer Zerstörung des zentralen Nervensystems zu rechnen. Es handelt sich also um eine sehr gefährliche Infektionskrankheit. Durch die Verfügbarkeit von Antibiotika wurde Syphilis im Laufe des 20. Jahrhunderts bekämpft. Das führte zu einem starken Rückgang. Mittlerweile ist die Krankheit allerdings wieder auf dem Vormarsch. Allerdings nicht nur in Entwicklungsländern, sondern durchaus auch im europäischen Raum. Eine Behandlung ist bei Syphilis zwingend erforderlich, da die Krankheit ansonsten zum Tod führen kann. Auch schwangere Frauen sollte besondere Vorsicht walten lassen. Neben Fehlgeburten, ist das Neugeborene nämlich auch gefährdet, an einer angeborenen Syphilis zu erkranken. Zur Behandlung von Syphilis werden Antibiotika benutzt. Da sich der Erreger aber nur sehr langsam zurückbildet, ist eine längere Behandlung möglich. Diese kann auch durchaus zwei bis drei Wochen andauern. Besonders bei den fortgeschrittenen Stadien der Krankheit, kann die Behandlung durchaus mal einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Selbst dann, wenn die Krankheit erfolgreich eingedämmt werden konnte, sollte man in regelmäßigen Abständen wiederholte Kontrollen durchführen.

Herpes genitalis

Herpes dürfte den meisten Menschen bekannt sein. Bereits im jüngeren Alter wird man nicht selten mit dieser Krankheit konfrontiert. Gerade dann, wenn es um die ersten Kusserfahrungen geht. Schließlich wird nicht selten vor Bläschen im Lippenbereich gewarnt. Das ist auch der Bereich, wo die Herpes simplex-Viren bevorzugt vorkommen. Allerdings können sie sich auch noch an einer anderen Stelle einnisten, nämlich im Intimbereich. Wie auch an den Lippen, kann es auch hier zu juckenden und wenig angenehmen Bläschen kommen. Diese können sich auch dann bemerkbar machen, wenn man gerade gemütlich urinieren möchte. Ebenso wie Chlamydien gehört auch Genitalherpes zu einer der häufigsten Geschlechtskrankheiten. Wenn man von Schätzungen ausgeht, so sind etwa 10% bis 30% der Weltbevölkerung davon betroffen.

Selbst, wenn man die akute Krankheit übersteht, so bleiben die Viren dennoch ein Leben lang im Körper. Das mag jetzt zwar etwas entmutigend klingen, man sollte die akute Erkrankung aber dennoch um jeden Preis behandeln. Wenn man den Bläschen nämlich freien Lauf lässt, so können sich verkrustete und eitrige Beläge bilden. Das sieht nicht nur sehr unschön aus, sondern ist auch unangenehm. Die akute Erkrankung geht in der Regel selbst unbehandelt nach etwa zwei bis drei Wochen vorüber.

Man kann sich die ganze Geschichte aber wesentlich angenehmer gestalten, indem man beispielsweise auf ein Gel für Genitalherpes zurückgreift. Das lindert nicht nur den Krankheitsverlauf, sondern verkürzt möglicherweise auch die akute Erkrankungsdauer. Da es jedoch keine endgültige Behandlung gibt, kann die Krankheit jederzeit wieder auftreten. Sollte das der Fall sein oder die Krankheit fällt besonders schwer aus, kann man auch antivirale Medikamente in Betracht ziehen. Meist werden diese in Tabletten- oder Salbenform verabreicht. In besonders schweren Fällen kann auch eine Injektion erfolgen. Ein Wiederauftreten der Krankheiten wird vor allem dann begünstigt, wenn das eigene Immunsystem geschwächt wird. So sind beispielsweise bei Rauchern Rückschläge wahrscheinlicher. Interessanterweise sind Rückfälle bei älteren Patienten dennoch vergleichsweise selten.

   
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Genitalherpes Gel von Prontomed
Avitale L-Lysin 750 mg Tabletten, 30 Stück, 1er Pack
ModellProntomed Genitalherpes GelAvitale L-Lysin 750 mg Tabletten, 30 Stück, 1er Pack
BeschreibungBeschreibungBeschreibung

Bakterielle Vaginose

Der Name lässt bereits erahnen, dass von dieser Geschlechtskrankheit ausschließlich Frauen betroffen sind. Es handelt sich dabei nämlich um eine Erkrankung der Scheide. Diese äußert sich dadurch, dass ein Ungleichgewicht der Scheidenflora vorherrscht. Dieses wird durch eine übermäßige Ansammlung der Garderella vaginalis Bakterien verursacht. Aber auch andere Keime können hier eine Rolle spielen. Daher auch der Name bakterielle Vaginose. Sollten Frauen an dieser Krankheit leiden, so müssen sie mit zahlreichen vaginalen Problemen rechnen. Dazu gehören, nicht nur ein verstärkter Scheidenfluss, sondern auch einige weitere Beschwerden. Besonders häufig äußert sich diese Krankheit mit einem sehr gewöhnungsbedürftigen Fischgeruch. Wenngleich es prinzipiell nichts Ungewöhnliches ist, dass die Scheide der Frau etwas nach Fisch riecht, so ist dieser Geruch bei einer bakteriellen Vaginose sehr stark ausgeprägt. Wenn man den Kopf also unmittelbar vor die Scheide hält, dürfte der Geruch kaum zu ertragen sein.

Eine bakterielle Vaginose muss zwar nicht zwangsweise zu Problemen beim Urinieren führen, kann diese aber durchaus begünstigen. So ist das Wasserlassen in manchen Fällen mit einem starken Brennen verbunden. Tatsächlich treten bei einer bakteriellen Vaginose nur bei etwa 50% der Frauen Beschwerden auf. Bei den restlichen verläuft die Krankheit weitgehend beschwerdefrei. Wie auch bei vielen anderen Geschlechtskrankheiten, so kann auch hier die Gabe von Antibiotika helfen. Allerdings ist es in vielen Fällen bereits ausreichend, wenn Milchsäurepräparate eingenommen werden. Bei Frauen im geschlechtsreifen Alter zählt die bakterielle Vaginose zu den häufigsten Vaginalerkrankungen. Da es sich hierbei ausschließlich um eine Erkrankung der Vagina handelt, kann sich ein Mann logischerweise nicht damit anstecken. Im Vergleich zu vielen anderen Geschlechtskrankheiten, ist die bakterielle Vaginose noch relativ harmlos.

     
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12 Stück Vaginaltabletten von Vagi-C
Eubiolac Verla Vaginaltabletten
Vaginalzäpfchen Vagisan Milchsäure
Fluomizin Vaginaltabletten, 6 Stück
ModellVagi-C Vaginaltabletten, 12 St.Eubiolac Verla Vaginaltabletten, 10 St.Vagisan Milchsäure VaginalzäpfchenFluomizin Vaginaltabletten, 6 St.
BeschreibungBeschreibungBeschreibungBeschreibungBeschreibung

Mykoplasmeninfektion

Eine Mykoplasmeninfektion ist überaus gefährlich. Bei Mykoplasmen handelt es sich um Bakterien. Im Gegensatz zu anderen Bakterien, besitzen diese allerdings keine Zellwand. Anstatt einer solchen verfügen sie über eine dünne Membran. Wir sind eigentlich ständig von Mykoplasmen umgeben. Sie leben nämlich auf unseren Genitalschleimhäuten. Tatsächlich bedeutet das allerdings noch nicht, dass diese eine Erkrankung hervorrufen. Es ist also gewissermaßen eine friedliche Koexistenz möglich. Allerdings kann es in einigen Fällen passieren, dass Mykoplasmen unterschiedliche Erkrankungen verursachen. In diesem Fall spricht man von einer Mykoplasmeninfektion. Diese kann sich auf unterschiedliche Art und Weise äußern.

Besonders gefährdet sind sexuell aktive Menschen. Es handelt sich nämlich um eine bekannte sexuell übertragbare Infektion. Dabei steigt das Risiko stetig an, desto mehr Sex und Geschlechtspartner man hat. Wenn man also regelmäßig sexuelle Kontakte pflegt und dabei sogar noch gänzlich auf eine Verhütung verzichtet, ist das Risiko an einer entsprechenden Infektion zu erkranken besonders hoch. Da Mykoplasmeninfektionen auch die Harnröhre befallen können, sind Schmerzen beim Urinieren nicht auszuschließen. Neben einer derartigen Entzündung, kommen aber auch Entzündungen des Nierenbeckens, der Prostata, der Scheide und der Gebärmutter infrage. Da ist es leicht nachvollziehbar, dass Mykoplasmen gerade bei schwangeren Frauen ein enormer Gefahrenherd sind. Die Übertragung auf Neugeborene ist nämlich relativ wahrscheinlich. Man kann davon ausgehen, dass diese bei etwa 50% liegt. Neben einer Frühgeburt, kommen auch Infektionen der Atemwege- und der Hirnhaut in Frage. Aber auch erwachsene Menschen können an atypischen Lungenentzündung erkranken, sollten Sie an einer Mykoplasmeninfektion leiden.

Infektionykoplasmen

Die Symptome einer derartigen Infektion können sich wie bereits erwähnt auf die unterschiedlichste Art und Weise äußern. Es gibt also nicht den einen Krankheitsverlauf. Besonders häufig kommen ein gesteigerter Harndrang und Probleme beim Urinieren vor. Aber auch ein gelblicher, klebriger Ausfluss kann auf Mykoplasmen hindeuten. In der Regel hängen die Symptome stark davon ab, wo sich die Krankheit abspielt. Da diese, unterschiedliche Stellen des Körpers befallen kann, können auch die Symptome sehr unterschiedlich ausfallen. Selbst Fieber oder Gelenkschmerzen sind mögliche Anzeichen für eine Infektion. Sollte man den Verdacht haben, dass man an Mykoplasmen erkrankt ist, ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar. Der Arzt kann mithilfe eines Abstriches sehr schnell bestimmen, ob eine Erkrankung vorliegt. Sollte er das getan haben, kann eine Behandlung erfolgen. In der Regel werden Mykoplasemeninfektionen mit Antibiotika behandelt. Aber auch alternative Therapiemöglichkeiten können gegebenenfalls infrage kommen.

Die klassische Blasenentzündung

Doch nicht nur STI müssen die Ursache für ein schmerzhaftes Urinieren sein. Eine der Hauptursachen ist nämlich die klassische Blasenentzündung. Viele Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an dieser Krankheit. Besonders häufig sind allerdings Frauen betroffen. Schätzungsweise muss jede zweite Frau die Bekanntschaft mit einer Blasenentzündung machen. Es gibt viele Ursachen, welche für eine Blasenentzündung infrage kommen. Wie auch bei vielen anderen Erkrankungen, sind in den meisten Fällen Bakterien im Spiel. Aber auch Viren, Parasiten oder sogar Pilze können eine Blasenentzündung verursachen. Was prinzipiell alle diese Erreger gemeinsam haben, ist, dass sie alle denselben Weg wählen, um in die Blase ihres Opfers gelangen. Sie haben es bereits erahnt, es geht durch die Harnröhre. Da die Harnröhre bei Frauen wesentlich kürzer als bei Männern ist, sind diese wohl auch häufiger von einer Blasenentzündung betroffen.

Blasenentzündung Ursachen

Wie es letztlich zu dieser Infektion kommt, kann unterschiedliche Ursachen haben. Wenngleich es sich hierbei nicht um eine der klassischen sexuell übertragbaren Krankheiten handelt, so kann die Blasenentzündung auch durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. In diesem Fall wird die Erkrankung gerne als Flitterwochen-Blasenentzündung bezeichnet. Aber auch Stoffwechselstörungen, Schwangerschaft, Harnstau oder ein Katheter begünstigen eine Blasenentzündung. Generell ist es wichtig, dass man auf Hygiene wert legt. Wenn man also ausschließlich dreckige Toiletten benutzt oder sich zum Urinieren auf den Asphalt setzt, läuft man natürlich besonders Gefahr Opfer einer Blasenentzündung zu werden. Hier kann man nämlich davon ausgehen, dass man es mit einer Vielzahl von Bakterien zu tun bekommt. Wenngleich wir natürlich nicht davon ausgehen, dass Sie entsprechende Dinge tun, so wollten wir den Sachverhalt hierdurch nur ein wenig erläutern.

Blasenentzündung Symptome und Risiken

Doch wodurch genau äußert sich nun eine Blasenentzündung? Diese Frage lässt sich recht einfach beantworten. Denn in der Regel gibt es vor allem ein Symptom, dass charakteristisch für eine Blasenentzündung ist. Sie haben es womöglich schon geahnt, es sind Schmerzen. Diese können permanent auftreten und betreffen den Unterleib. Aber auch beim Urinieren muss man mit Schmerzen rechnen. Das Wasserlassen wird also zur Qual und hat keineswegs noch irgendetwas mit Entspannung zu tun. Selbst ein unangenehmes Brennen oder Jucken ist keine Seltenheit. Möglicherweise wirkt sich die Blasenentzündung auch auf die Konsistenz und Farbe des Urins aus. Selbst blutige Ausscheidungen sind mitunter möglich, müssen allerdings nicht zwingend vorliegen. Sollte die Blasenentzündung unbehandelt bleiben, so kann sie auch auf die Niere übergehen und diese befallen. In diesem Fall kann es zu irreversiblen Nierenschäden kommen.

Wie auch bei vielen anderen Krankheiten, so besteht auch bei einer Blasenentzündung ein besonderes Risiko für Schwangere. Allerdings besteht die Gefahr hier nicht darin, dass man das Neugeborene ansteckt. Durch eine Blasenentzündung können die Wehen vorzeitig ausgelöst werden. Im schlimmsten Fall kann das sogar zu einer Fehlgeburt führen. Da schwangere Frauen zu einer Risikogruppe zählen und besonders anfällig für Blasenentzündungen sind, ist natürlich ein erhöhtes Maß an Vorsicht geboten. Der Gang zum Arzt ist hier zwingend erforderlich.

Blasenentzündung Behandlung

Sollte man sich allerdings nicht in einer Schwangerschaft befinden und man hat es bisher nur mit vergleichsweise ertragbaren Symptomen zu tun, so muss man nicht unbedingt direkt einen Arzt aufsuchen. In einigen Fällen sind bereits Hausmittel ausreichend und können wunderbare Ergebnisse erzielen. Sollten Sie allerdings andere Erkrankungen haben, ist der Besuch beim Arzt durchaus ratsam. Dasselbe gilt übrigens auch für Männer. Blasenentzündungen sind bei Männern eher unwahrscheinlich. Daher ist es sehr empfehlenswert, wenn man der Sache rechtzeitig auf den Grund geht. Schließlich kann man nicht ausschließen, dass die Entzündung durch etwas verursacht wurde, was womöglich ein viel größeres Problem darstellt.

Urin im Testbehälter

Wenn man an einer Blasenentzündung leidet, so ist regelmäßiges Trinken unabdingbar. Sie können also ruhig mehr als 2 Liter am Tag trinken. Das heißt allerdings nicht, dass Sie es komplett übertreiben sollte. Auch bei einer Blasenentzündung, sollte man nicht übermäßig trinken. Schließlich kann erhöhter Wasserkonsum zu Ausfallerscheinungen und im schlimmsten Fall sogar zu einer Wasservergiftung führen. Der Vorteil daran, wenn man genügend Wasser trinkt, liegt daran, dass man mehr uriniert. Wenngleich das bei einer Blasenentzündung durchaus schmerzhaft sein kann, so ist es dennoch gut die Blase regelmäßig zu entleeren. Das sorgt nämlich für eine Ausspülung der Keime. Aber auch Blasentees, Wärmflaschen und vergleichbare häusliche Maßnahmen, können bei einer Blasenentzündung getroffen werden.

Sollten Hausmittel nicht helfen, so muss wohl oder übel eine Therapie beim Arzt erfolgen. Meistens werden hierbei Antibiotika verschrieben. Um der Blasenentzündung entgegenzuwirken, müssen diese in der Regel über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Eine Therapie kann daher durchaus mehrere Tage andauern. Man kann dabei in der Regel einen Zeitraum von etwa einer Woche einplanen. Selbst dann, wenn eine Besserung eintreten sollte, müssen die verschriebenen Mittel bis zum Ende eingenommen werden. Besser gesagt, so lange wie der Arzt es Ihnen verordnet hat. Sollte man die Therapie nämlich vorzeitig beenden, muss man mit einer wiederkehrenden Infektion rechnen. Um die Symptome zu lindern kommen während der Therapie auch diverse Schmerzmittel in Betracht.

Sollte eine Blasenentzündung durch Viren oder Pilze erfolgt sein, so kann man nicht auf die Gabe eines Antibiotikums zurückgreifen. Hier müssen alternative Behandlungsmöglichkeiten gefunden werden. Während bei Viren eine Therapie durchaus problematisch sein kann, so sollte man einer Pilzinfektion recht gut entgegenwirken können. Statt einem Antibiotikum, wird der Arzt hier allerdings auf pilztötende Mittel zurückgreifen. Diese werden als Antimykotika bezeichnet und erzielen in der Regel gute Ergebnisse.

Blasenentzündung vorbeugen

Am besten ist es natürlich, wenn eine Behandlung gar nicht erst nötig ist. Doch wie schützt man sich am besten vor einer Blasenentzündung? Was für Maßnahmen kann man treffen, um das Risiko einer Erkrankung weitgehend einzudämmen? Es gibt durchaus einige Mittel und Wege, auf die Sie zurückgreifen können, wenn Sie das Risiko einer Blasenentzündung vermindern möchten. Gerade Frauen sollten hierauf besonderen Wert legen, da diese am öftesten von einer Blasenentzündung betroffen sind. Die hier vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen, sind aber generell empfehlenswert. Neben Blasenentzündungen, können diese einen auch vor anderen Erkrankungen schützen. Sie sind also in jeglicher Situation empfehlenswert.

Ausreichend Wasser trinken

Es ist generell empfehlenswert ausreichend Wasser zu trinken. Nicht ohne Grund, spielt dieses Thema auf unserer Seite eine tragende Rolle. Schließlich handelt es sich bei Wasser um unser Lebenselixier. Wenn man regelmäßig klares Wasser trinkt, so hat das durchaus einige gesundheitliche Vorteile. Neben Blutdruckproblemen und anderen Krankheiten, beugt man hierdurch auch einer Blasenentzündung vor. Denn dadurch, dass man seine Blase in stetigen Abständen spült, können sich Bakterien wesentlich schwerer festsetzen. Das macht die Erkrankung einer Blasenentzündung um einiges unwahrscheinlicher.

Wasser aus Glas trinken

Rechtzeitig und regelmäßig Urinieren

Sollte man ausreichend Wasser zu sich nehmen, so dürfte auch ein regelmäßiges Urinieren keine größeren Probleme darstellen. Dadurch wird die Blase regelmäßig entleert, was das Ansammeln von Keimen reduziert. Besonders nach dem Sex, sollte man innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums urinieren. Das spült potentielle Krankheitskeime aus. So kann man beispielsweise eine Flitterwochen-Blasenentzündung verhindern. Diese hat man sich nämlich schneller eingefangen als es einem lieb ist. Doch nicht nur ein regelmäßiges, sondern auch ein rechtzeitiges Urinieren ist von Bedeutung. Wenn Sie nur dann aufs Klo gehen, wenn Ihre Blase bereits randvoll ist, gehen Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko ein. Gehen Sie also nicht nur dann auf die Toilette, wenn es sich wirklich überhaupt nicht mehr vermeiden lässt.

Stehtoilette

Geeignete Unterwäsche tragen

Wenngleich das jetzt womöglich ein wenig kurios erscheinen mag, so spielt auch die Unterwäsche eine wichtige Rolle. Denn auch diese kann das Risiko einer Blasenentzündung vermeiden. Besonders enge Unterwäsche ist nicht empfehlenswert. Selbst dann nicht, wenn diese sexuell anziehend sein mag. Denn enge Unterwäsche kann schnell zu einer Reizung des Schambereichs führen. Das begünstigt eine Blasenentzündung und gegebenenfalls auch andere Erkrankungen. Doch auch der Stoff der Unterwäsche kann Wunder wirken. Besonders empfehlenswert ist Baumwollunterwäsche, die regelmäßig heiß gewaschen wird.

Wäsche für drunter

Geschützten Geschlechtsverkehr praktizieren

Sexuelle Handlungen erhöhen das Risiko einer Blasenentzündung. Das heißt allerdings nicht, dass man deswegen gleich auf Sex verzichten muss. Schließlich gehört Geschlechtsverkehr ja zum Leben dazu. Besonders Frauen sollten sich über mögliche Verhütungsmittel informieren. Während die Pille zwar überaus praktisch ist, so schützt diese nicht vor STI oder Krankheiten wie einer Blasenentzündung. Dasselbe gilt für Cremes oder Spiralen. Anders sieht es hingegen mit Kondomen aus. Kondome schützen recht zuverlässig vor Erregern unterschiedlicher Krankheiten. Potentiell gefährliche Keime werden abgewehrt. Allerdings sollte man stets bewusst sein, dass selbst Kondome keinen hundertprozentigen Schutz bieten.

Zwei Kondome

Seine Ernährung anpassen

Eine gesunde Ernährung ist wichtig und birgt zahlreiche Vorteile, die das Leben schlicht und einfach lebenswerter machen. Sie kann beispielsweise dazu beitragen, dass man seltener erkrankt und generell aktiver ist. Das gilt auch für eine Blasenentzündung. Auch hier kann das Risiko durch eine gesunde Ernährung reduziert werden. Es gibt dabei vor allem einige Lebensmittel, die besonders gute Erfolge versprechen. Dazu gehören beispielsweise Cranberrysaft und Ingwer. Beides hat eine antibakterielle Wirkung. Somit ist die Chance, dass sich Bakterienstämme festsetzen und zu einer Krankheit führen können, um ein gutes Maß reduziert. Das heißt allerdings nicht, dass Sie jetzt ausschließlich Ingwergerichte essen und neben Wasser, ausschließlich Cranberrysaft als Getränk in Erwägung ziehen sollten. Es reicht bereits, dass Sie antibakterielle Lebensmittel in regelmäßigen Abständen zu sich nehmen.

Obst

Besonderen Wert auf Intimhygiene legen

Auch der Intimbereich muss hin und wieder gepflegt werden. Man kann diesen also nicht einfach ruhen lassen und abwarten. Denn sollte man das tun, so sind Krankheiten nicht unwahrscheinlich. Gerade Frauen können damit rechnen, dass wenn sie ihre Vagina nicht ausreichend pflegen und die Hygiene missachten, früher oder später an einer unangenehmen Blasenentzündung erkranken werden. Daher ist es wichtig, dass der Intimbereich regelmäßig gewaschen wird. Dabei sollte man allerdings keine Shampoos oder Seifen verwenden, die für den Intimbereich ungeeignet sind. Bei Zweifeln empfiehlt es sich den Arzt oder Apotheker zu fragen.

Immer auf seinen Gesundheitszustand achten

Wenn Sie sich nicht hinreichend um Ihre Gesundheit kümmern, kann das erhebliche Folgen haben. Dazu gehört auch, dass Sie wesentlich schneller erkranken. Risikofaktoren sind beispielsweise das Rauchen oder der Konsum anderer Drogen, die das Immunsystem schwächen. Dadurch wird nämlich gewährleistet, dass sich Keime viel einfacher durchsetzen können. So ist auch die Gefahr an einer Blasenentzündung zu erkranken deutlich erhöht. Wer großen Wert auf seine Gesundheit legt und es schafft fit zu bleiben, reduziert gleichzeitig das Risiko einer Blasenentzündung. Da diese Krankheit alles andere als angenehm ist, sollte man durchaus darauf achten.

Blasensteine

Auch Blasensteine können zu einem starken Brennen beim Urinieren führen. Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich dabei um Steine. Genauer genommen um Harnsteine. Deren Bestandteile sind beispielsweise Harnsäure und unterschiedliche Salze. Dadurch, dass die Steine oftmals den Ausführgang der Blase verstopfen, können sie einen erheblichen Schmerzherd bilden. Auch blutiger Urin oder gar Unterleibsschmerzen, können durch Blasensteine erfolgen. Allerdings müssen Blasensteine nicht zwangsweise Beschwerden verursachen. Es gibt also durchaus Menschen, die theoretisch an diesen leiden und keine spürbaren Symptome haben. In vielen Fällen sind Blasensteine auch tatsächlich kein größeres Problem. Das liegt daran, dass diese meist beim Urinieren ausgeschwemmt werden. Sollte das allerdings nicht der Fall sein, so müssen die Steine medizinisch entfernt werden. Eine Operation ist in der Regel nur bei sehr großen Steinen erforderlich. Geläufigere Behandlungsmethoden sind beispielsweise eine Stoßwellentherapie.

Blasenkrebs

Hierbei handelt es sich um eine der erschreckendsten Diagnosen, die man im Zusammenhang mit schmerzhaftem Urinieren bekommen kann. Meist ist die Krankheit in diesem Stadium bereits vorangeschritten. Da es sich hierbei um eine sehr ernstzunehmende Krankheit handelt, ist eine Behandlung unausweichlich. Wie auch bei vielen anderen Krebsarten, bleibt die Krankheit jedoch lange Zeit unerkannt. Im Gegensatz zur Blasenentzündung, welche vor allem Frauen betrifft, sind Männer bei Blasenkrebs die größere Risikogruppe. Die Anzahl an Männern, die an Blasenkrebs leiden, ist etwa doppelt so groß wie bei Frauen. Sollte Blasenkrebs rechtzeitig erkannt werden, so sind die Behandlungschancen in der Regel recht gut. Desto weiter der Krebs jedoch vorangeschritten ist, desto schwerer wird eine Behandlung. Besonders gefährdet an Blasenkrebs zu erkranken, sind beispielsweise Raucher. Das hängt damit zusammen, dass Zigarettenrauch krebserregende Stoffe aufweist. Schätzungsweise sind mindestens ein Drittel der Blasenkrebserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen. Einige Menschen gehen allerdings von zwei Dritteln oder gar mehr aus. Auch eine Blasenentzündung kann das Risiko an Blasenkrebs zu erkranken erhöhen.

Die Auswirkungen von Blasenkrebs sind sehr ernst zu nehmen. Neben Schmerzen beim Urinieren, kann der Urin auch Blut enthalten und eine besonders dunkle Färbung aufweisen. Ebenso kann es zu einem verstärkten Harndrang kommen. Weitere Symptome sind Flankenschmerzen und diverse andere Blasenbeschwerden. Unbehandelt führt Blasenkrebs in der Regel zum Tod. Sollte der Krebs bereits andere Organe befallen haben, so sehen die Heilungschancen eher schlecht aus. Im Anfangsstadium liegen die Heilungschancen allerdings bei etwa 80%. Die Mortalität ist also nicht allzu hoch. Dafür muss man aber auch rechtzeitig reagieren. Da die Symptome oftmals erst dann auftreten, wenn der Krebs bereits vorangeschritten ist, sind Vorsorgeuntersuchungen definitiv zu empfehlen. Als Behandlungsmöglichkeiten für Blasenkrebs kommen beispielsweise eine Chemotherapie oder Instillationstherapie infrage.

Magen-Darm-Infektion

Modell einer InfektionDie Magen-Darm-Infektion ist eine eher seltene Ursache für Schmerzen beim Urinieren. Dennoch sollte sie aufgeführt werden. Denn auch hier besteht die Möglichkeit, dass sie zu Problemen beim Wasserlassen führt. Sollte es also Probleme bei der Feststellung der Diagnose geben, ist es ratsam, dass der Arzt auch eine entsprechende Infektion in Betracht zieht. Die Magen-Darm-Infektion ist auch unter dem Namen Magen-Darm-Grippe verbreitet. Allerdings hat sie nichts mit der eigentlichen Grippe gemein, weshalb diese Bezeichnung etwas irreführend ist. In der Regel ist eine Magen-Darm-Infektion vergleichsweise ungefährlich. Allerdings ist sie sehr unangenehm und führt teils zu Symptomen, die das alltägliche Leben erheblich erschweren. Besonders unangenehm ist beispielsweise der typische Brechdurchfall. Gerade Babys und Kinder sind häufig von einer Magen-Darm-Infektion betroffen. Sie kann aber prinzipiell bei jeder Altersgruppe auftreten. Hygiene ist bei einer Magen-Darm-Infektion sehr wichtig. Andernfalls kann es passieren, dass man andere Menschen ansteckt. Da die Bakterien in Kot oder Erbrochenem vorkommen, sollten sie grundsätzlich nicht allzu einfach zu übertragen sein. Wenn man sich allerdings nach einem Stuhlgang nicht die Hände wäscht und die Hand eines anderen Menschen schüttelt, kann es durchaus zu einer Übertragung der Krankheit kommen. Besonders dann, wenn das Gegenüber seine Hand auf irgendeine Weise in den Mund nimmt. Das Ganze ist jetzt womöglich eher wenig appetitlich. Dennoch finden wir die Erwähnung hier wichtig. Schließlich möchten wir verdeutlichen wie wichtig der Hygieneaspekt ist.

Stellt sich natürlich noch die Frage, ob und wie eine Magen-Darm-Grippe geheilt werden kann. Grundsätzlich besteht bei einer Erkrankung kein Grund zur Sorge. Die Krankheit kann nämlich sehr gut behandelt werden und ist wie bereits erwähnt, im Grunde ungefährlich. Wenn man sich an einige grundlegende Dinge hält, kann man sogar ohne ärztliche Hilfe einer entsprechenden Infektion entgegenwirken. Da sich eine solche Grippe meist in Erbrechen und Durchfall äußert, verliert man eine Menge Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit sollte um jeden Preis wieder dem Körper zugeführt werden. Daher ist es wichtig, dass man ausreichend Wasser trinkt. Da der Magen bei einer Magen-Darm-Grippe gereizt ist, sollte man gegebenenfalls auf andere Flüssigkeiten verzichten. Vor allem zuckerhaltige Limonaden und diverse andere Softdrinks, sind hier wenig empfehlenswert. Da allerdings nicht nur Flüssigkeit, sondern auch viele wichtige Elektrolyte verloren gehen, sollte man auch auf geeignete Nahrung achten. Bei einer Magen-Darm-Infektion kommen beispielsweise Salzbrezeln oder Suppenbrühe infrage. Aber auch die Gabe von Traubenzucker-Salz-Mischungen und diverser Medikamente, kann bei der Behandlung der Krankheit helfen. Antibiotika werden allerdings eher selten eingesetzt, wenngleich diese gegen bakterielle Erreger helfen können. Für die viralen Erreger gibt es allerdings keine wirklich wirksamen Medikamente. Daher dienen Medikamente vor allem dazu, die auftretenden Symptome zu lindern.

Reizblase

Es gibt eine beachtliche Anzahl an Menschen, die mit einer Reizblase zu kämpfen haben. Diese kennzeichnet sich vor allem dadurch, dass ein ständiger Harndrang besteht. Allerdings muss dafür die Urinfüllung keineswegs hoch ausfallen. In den meisten Fällen ist sie sogar sehr gering. Dennoch besteht ein erheblicher Drang zum Urinieren. Daher kann es durchaus sein, dass man sogar stündlich ein bis zwei Mal auf die Toilette rennen muss. Das ist natürlich ausgesprochen unangenehm. Selbst der Schlaf kann dadurch gestört werden. Die Tatsache, dass meist nur sehr geringe Mengen Urin ausgeschieden werden können, macht die ganze Geschichte noch wesentlich unangenehmer. Hinzukommt, dass man unter Umständen auch dann Urin verliert, wenn man es gar nicht geplant hat. Es kann also auch durchaus vorkommen, dass man in den ungeeignetsten Situationen Urin ausscheidet. Eine Reizblase kann Betroffene also enorm unter Druck setzen. Schmerzen beim Urinieren sind zwar relativ selten, können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Auch diese können ein Symptom für eine Reizblasenerkrankung sein.

Die Ursachen einer Reizblase sind weitgehend unbekannt. Man kann über potentielle Auslöser also lediglich spekulieren. Womöglich ist die Regulation der Blasenmuskelaktivität eingeschränkt. Was allerdings diese Störung begünstigt ist, kann nicht genau gesagt werden. Eine mögliche Ursache wäre beispielsweise erhöhter Stress. Dabei kommen nicht nur psychischer, sondern auch durchaus körperlicher Stress infrage. Aber auch hormonelle und altersbedingte Veränderungen, könnten potentielle Auslöser für eine Reizblase darstellen. Möglicherweise können auch andere Krankheiten eine Reizblase begünstigen. Bei Männern käme hier eventuell eine Prostataentzündung infrage. Aber auch Übergewicht und ein falscher Umgang mit dem Urinieren, können zu einer problematischen Reizblase führen. Die Diagnose für eine Reizblase wird in der Regel nur dann gestellt, wenn andere Erkrankungen ausgeschlossen werden können. Es handelt sich hierbei also um eine typische Ausschlussdiagnose.

Einer Reizblase kann auf vielerlei Weise entgegengewirkt werden. Dabei wird in der Regel versucht, eine medikamentöse Behandlung möglichst hinauszuzögern. Man versucht die Krankheit also mit anderen Mitteln zu bekämpfen. Das zeigt in vielen Fällen auch tatsächlich Erfolg. Besonders gute Ergebnisse lassen sich mit einer Verhaltenstherapie und einem Beckenbodentraining erzielen. Damit die Therapie allerdings Erfolg hat, muss der Patient auch einiges an Willenskraft aufbringen. Er muss nämlich versuchen, die Abstände für die Toilettengänge zu verlängern. Das ist allerdings keineswegs einfach. Schließlich verspürt er ja den ständigen Drang, dass er auf die Toilette muss. Gerade bei einer stark ausgeprägten Reizblase, kann das Ganze ein sehr harter Kampf werden. Sollte diese Art der Behandlungsmethode keinen Erfolg haben, kommen beispielsweise eine Elektrostimulation oder die Gabe Anticholinergika infrage. In Extremfällen kann sogar eine Operation in Betracht gezogen werden. Diese sollte aber wirklich nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn es keinerlei Alternativen mehr gibt. Dabei ist es nicht selten, dass auch Botox zum Einsatz kommt. Dieses wird hierbei zur Lähmung des Blasenmuskels eingesetzt.

Scheidenentzündung

Von dieser Krankheit sind ausschließlich Frauen betroffen. Darauf wären Sie aber womöglich auch selbst gekommen. Eine Scheidenentzündung ist ganz und gar nicht angenehm. Das ändert allerdings nichts daran, dass diese sehr häufig auftritt. Schätzungsweise erleidet nahezu jede Frau einmal in ihrem Leben eine Scheidenentzündung. Diese führt nicht selten dazu, dass das Wasserlassen sich sehr unangenehm gestaltet. Starkes Jucken und Brennen sind eine von vielen möglichen Folgen. Ein anderes sehr häufig auftretendes Symptom, ist ein starker Ausfluss. Dieser kann unter Umständen auch sehr unangenehm riechen. Prinzipiell ist die Scheide vor einer derartigen Entzündung geschützt. Eine Erkrankung kommt also eigentlich nur dann infrage, wenn der Schutzmechanismus der Vagina gestört ist. Das kann beispielsweise bei sexuell aktiven Frauen vorkommen. Gerade dann, wenn die Geschlechtsakte ohne Verhütung vollzogen werden. Es gibt allerdings auch andere Ursachen für eine Scheidenentzündung. Wie bereits gesagt, kommt die Krankheit in vielen Fällen vor. Das heißt leider auch, dass man sich nicht hundertprozentig dagegen schützen kann. Eine gute vorbeugende Maßnahme, ist aber zweifelsohne eine gute Scheidenhygiene. Dadurch kann die Chance einer Erkrankung schon mal weitgehend eingedämmt werden. Allerdings sollte die Hygiene nicht in übertriebenem Maße durchgeführt werden. Ansonsten kann es unter Umständen passieren, dass die Scheidenflora gestört wird. In diesem Fall wäre die Hygiene sogar kontraproduktiv. Man muss also den richtigen Umgang mit seiner Scheide lernen und wissen wie man mit dieser richtig umgeht.

Prostatabeschwerden

Es gibt einige Beschwerden, die im Zusammenhang mit der Prostata auftreten können. Dazu gehören beispielsweise die Prostataentzündung und der Prostatakrebs. Beides kann zu einem schmerhaften, brennenden Urinieren führen. Besonders gefährdet sind Menschen, die ungeschützten Analverkehr praktizieren oder auf einen Katheter angewiesen sind. Prostatabeschwerden können sich auf sehr vielfältige Art und Weise äußern. Mögliche Auswirkungen können nicht nur Beschwerden beim Urinieren, sondern beispielsweise auch Niedergeschlagenheit und Fieber sein. Selbst starke Schmerzen und Schüttelfrost können nicht ausgeschlossen werden. Sollte es zu einer Erkrankung der Prostata kommen, ist eine Behandlung also definitiv zu empfehlen. Je nach Art der Erkrankung kommen auch unterschiedliche Behandlungsmethoden zum Einsatz. Besonders beliebt sind beispielsweise 5-Alpha-Reductasahemmer. Diese dienen als effizientes Mittel, um gegen eine Prostatavergrößerung vorzugehen. Aber auch Alpha-Blocker können hilfreich sein und das Urinieren wieder wesentlich erleichtern. In einigen Fällen sind aber auch operative Methoden vonnöten. Zu diesen gehört beispielsweise die Laserbehandlung. Auch bei Prostatakrebs gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten. Sollte dieser nicht zu weit fortgeschritten sein, so sind die Heilungschancen eigentlich sehr gut.

Wildpinkeln – was Sie über Pinkeln im Freien wissen sollten

Jeder Mensch muss hin und wieder einmal urinieren. Allerdings sollte er dabei darauf achten, wo er sein Geschäft verrichtet. Denn ein unkontrolliertes Urinieren ist in Deutschland nicht erlaubt. Man kann also nicht einfach so in der Öffentlichkeit urinieren. Das ist rechtlich gesehen in Deutschland nicht erlaubt. Man begeht damit eine Ordnungswidrigkeit, die unter den Begriff Wildpinkeln fällt. Das Pinkeln im Freien kann also durchaus Konsequenzen mit sich ziehen. In den meisten Fällen muss man, sollte man beim Wildpinkeln erwischt werden, mit einem Verwarnungs- oder Bußgeld rechnen. Der zu entrichtende Betrag kann dabei von 35€ bis 5000€ betragen. In besonders schweren Fällen, kann also auch eine saftige Geldstraße verhängt werden. In einigen Extremfällen, wird das Wildpinkeln sogar als Straftat gewertet. In einem solchen Fall kann neben einem Bußgeld, sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu 1 Jahr folgen. Damit dieser Tatbestand tatsächlich anfällt, muss das Wildpinkeln meist mit Exhibitionismus oder Sachbeschädigung in Verbindung stehen. In einem solchen Fall kann die ganze Sache natürlich schnell sehr ernst werden. Auch wenn Kinder dem Anblick des Wildpinkelns ausgesetzt sind, kann sich die Situation schnell mal verschärfen. Gerade dann, wenn deren Eltern auf eine Bestrafung beharren und versuchen diese auf gesetzlicher Ebene durchzusetzen.

Pinkeln im Freien

Wie hoch die Bestrafung ausfällt, kann von vielerlei Faktoren abhängen. Wenn man beispielsweise auf der Einkaufsstraße die Hose runterzieht und an den Laternenpfahl uriniert, wird die Bestrafung in der Regel höher ausfallen, als wenn man schlicht und einfach an einen Baum im Wald pinkelt. Bei letzterem ist zudem wesentlich unwahrscheinlicher, dass man erwischt und somit bestraft wird. Wildpinkeln ist eine Sache, für die nicht selten auch die Beamten Verständnis zeigen. Da es sich bei Polizisten auch nur um Menschen handelt, kann man durchaus davon ausgehen, dass auch diese gelegentlich im Freien pinkeln. In den meisten Fällen handelt es sich bei Wildpinklern um Männer. Das liegt schlicht und einfach daran, dass für diese das Urinieren in der Öffentlichkeit wesentlich leichter vonstattengeht. Sie müssen schließlich nur ihren Penis auspacken und können gemütlich im Stehen pinkeln. Frauen ist das natürlich nicht so einfach möglich. Weibliche Täterinnen sind also wesentlich seltener. Nicht überall wird so streng mit Wildpinklern umgegangen, wie es in Deutschland der Fall ist. Allerdings gibt es auch durchaus Länder, wo gegen Wildpinkler noch wesentlich härter vorgegangen wird. In diesen ist es sogar nicht unüblich, dass gezielt Kameras eingesetzt werden, um Wildpinklern auf die Schliche zu kommen. Sollte man also erwischt werden, muss man mit empfindlichen Strafen und einem ordentlichen Maß an Schmach rechnen.

Frauen urinieren im Freien

Natürlich gibt es aber dennoch Frauen, die im Freien urinieren. Meist gehen diese mit einem Notfall aber etwas anders um. So kann man bei Frauen davon ausgehen, dass diese durchaus ein längeres Warten in Betracht ziehen. Sollte also in abdingbarer Zeit eine Toilette zur Verfügung stehen, wird vermehrt auf das Urinieren im Freien verzichtet. Hin und wieder lässt sich der Drang allerdings nicht mehr unterdrücken. In einem solchen Fall muss dem Wasserfall Freilauf gewährt werden. Für Frauen bietet es sich dabei beispielsweise an, dass diese niederknien und sich mit dem Rücken an einen Baum lehnen. Die Beine sollten dabei möglichst weit auseinander sein, sodass das Pinkeln nicht zu einer Sauerei führt. Vielen Frauen ist diese Art des Urinierens jedoch sehr peinlich. Besonders dann, wenn sie wissen, dass männliche Personen in der Nähe sind oder sein könnten. Unter Freundinnen geht man mit dem Ganzen aber schon etwas anders um. Besonders dann, wenn davor Alkohol getrunken wurde. In diesem Fall sind Frauen wesentlich offener für ein Urinieren im Freien. Nicht selten werden daher vermehrt betrunkene Frauen aufgegriffen, die sich des Wildpinkelns schuldig gemacht haben.

Verbotsschilder zum Urinieren in der Öffentlichkeit

Es gibt auch Schilder, welche auf ein Verbot des Urinierens hinweisen. Diese sind allerdings meist nur auf Privatgelände vertreten und werden überraschend selten genutzt. Die Schilder sind dabei in der Regel so aufgemacht, wie es bei einem klassischen Verkehrsschild der Fall ist. Allerdings gibt es auch das ein oder andere Schild, dass sehr humorvoll gestaltet ist und einen durchaus zum Lachen animiert. Inwieweit solche Schilder das Wildpinkeln verhindern oder zumindest eindämmen können, ist eine durchaus berechtigte Frage. Wer dringend muss, wird sich hiervon aber womöglich nicht abschrecken lassen.

Pissen-Verbotsschild

Das Urinal

Wenngleich es manchmal schlicht und einfach nicht anders geht, so möchte man in den meisten Fällen doch lieber an einem entspannten Ort in aller Seelenruhe urinieren. Besonders bei Männern, sollte dafür ein Urinal nicht fehlen. Dieses trifft man vor allem in allerlei öffentlichen Toiletten an. Aber auch zu Hause macht sich ein Urinal eigentlich recht gut. Schließlich ermöglicht dieses, dass man ganz entspannt im Stehen pinkeln kann. Zugegebenermaßen für Frauen ist ein Urinal nicht ganz so praktisch. Diese werden damit nämlich wenig anfangen können. Zumindest dürfte das bei den meisten Frauen der Fall sein. Dennoch bringt die Anschaffung eines Urinals auch durchaus für Frauen den ein oder anderen Vorteil. Besonders dann, wenn diese in einer engen Partnerschaft oder sogar einer Ehe leben. Schließlich brauchen diese sich dann nicht mehr aufregen, dass die Kloschüssel voller Urin ist. Denn selbst dann, wenn man sehr genau zielt, kann diese kleine Sauerei durchaus mal vorkommen. Das kann in einigen Fällen sogar zu ernsten Streits führen. Damit es nicht zu solchen kommt, sollte die Anschaffung eines Urinals also durchaus in Betracht gezogen werden.

Männliche Person vor Pissoirs

Ein Urinal ist übrigens gar nicht einmal so teuer und lässt sich ganz bequem im Internet kaufen. Tatsächlich gibt es auch Modelle, die von Frauen genutzt werden können. Selbst Unisex-Modelle sind heutzutage erhältlich, was allerdings nur den Wenigsten bekannt sein dürfte. Bevor Sie allerdings unüberlegt zu einem Kauf greifen, sollten Sie sich über mögliche Tests informieren. Im Volksmund werden Urinale auch als Pinkelbecken bezeichnet. Dieser Begriff ist dabei keineswegs vulgär und kann umgangssprachlich bedenkenlos genutzt werden. Eine Bezeichnung als Pissbecken ist hingegen wesentlich vulgärer und kann durchaus gesellschaftlichen Unmut hervorrufen. Dennoch ist auch dieses Wort verbreitet. Obwohl es überwiegend von Jugendlichen genutzt wird, finden auch durchaus Erwachsene Gefallen an dieser vulgären Bezeichnung. Vor allem Männer finden den Begriff Pissbecken durchaus plausiblen und in vielen Fällen auch nicht sonderlich anstößig.

Unterschiedliche Arten von Urinalen

Es gibt einige unterschiedliche Arten von Urinalen. Die meisten davon bestehen dabei aus Porzellan. Aber auch Urinale aus Edelstahl oder Kunststoff kommen durchaus vor, sind allerdings nicht ganz so verbreitet. In der Regel haben Urinale eine integrierte Wasserspülung. Bevor wir jetzt allerdings näher auf das Thema eingehen, möchten wir uns die unterschiedlichen Arten von Urinalen ansehen.

Klos

Das klassische Urinal

Das klassische Urinal, so wie wir es von öffentlichen Plätzen kennen, ist meist aus Porzellan und verfügt über eine Wasserspülung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Toilette, bieten Urinale durchaus Vorteile. Diese beziehen sich nicht nur auf den Nutzer, sondern auch auf den Betreiber des Urinals. Für den Nutzer ergibt sich der große Vorteil, dass ein Urinal gewissermaßen hygienischer als eine Toilette ist. Gerade an stark frequentierten öffentlichen Plätzen, ist das natürlich sehr von Vorteil. Schließlich hat der Körper keinen direkten Kontakt zum Urinal. Der Betreiber kann mit Urinalen nicht nur Geld, sondern auch Platz sparen. Die klassischen Urinale sind in der Regel für Männer ausgerichtet.

öffentliche Toilette

Das Frauenurinal

Im Gegensatz zu den klassischen Urinalen, sind Frauenurinale wesentlich seltener anzutreffen. Es handelt sich hierbei also eher um ein Nischenprodukt. Dieses gewinnt allerdings immer mehr an Zulauf. Es ist also stark anzunehmen, dass es in Zukunft wesentlich mehr Frauenurinale geben wird. Frauenurinale existieren etwa seit dem 19. Jahrhundert. Jedoch ist das nur im asiatischen Raum der Fall. In Europa kamen Frauenurinale schätzungsweise erst im 20. Jahrhundert zum Einsatz. Studien zufolge würden mehr als die Hälfte der Frauen ein Urinal nutzen, sollte ihnen eines zur Verfügung stehen. Es gibt allerdings auch Fälle, wo Frauenurinale installiert wurden und diese kaum Verwendung fanden. Frauenurinale sind vom Grundkonzept ähnlich wie Männerurinale gestaltet. Allerdings sind sie weitgehend an die Anatomie von Frauen angepasst. Besonders für Clubs und Diskotheken sind Frauenurinale eine denkbare Investitionsmöglichkeit. Schließlich kommt es hier nicht selten zu Überfüllungen. Wenngleich das auch in Männerklos der Fall ist, so ist das dennoch keineswegs mit der Situation von Frauentoiletten vergleichbar.

Das Unisex-Urinal

Diese Art von Urinal ist sogar wesentlich seltener, als es bei Frauenurinalen der Fall ist. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass sich diese Art von Urinal in Zukunft zunehmender Beliebtheit erfreut. Schließlich setzen Unisex-Urinale auch Unisex-Toiletten voraus. Diese stoßen bei vielen Menschen allerdings auf Unmut, was auch durchaus nachvollzogen werden kann. Lediglich in Japan werden weiterhin Unisex-Urinale genutzt. Allerdings auch hier nur noch sehr selten.

Das trockene Urinal

In der Regel verfügen Urinale über eine Spülung. Diese ist in unserer modernen Zeit aber tatsächlich gar nicht mehr erforderlich. So kommen mittlerweile auch immer mehr trockene Urinale zum Einsatz. Der Vorteil an so genannten wasserfreien Urinalen liegt auf der Hand. Sie verbrauchen nämlich kein Wasser. Somit sind sie sogar noch kostengünstiger als klassische Urinale. Zumindest was die laufenden Kosten betrifft. Die Anschaffungskosten können nämlich durchaus höher ausfallen, was in der Regel auch der Fall ist. Bei trockenen Urinalen wird der Flüssigkeitsdruck ausgenutzt, um den Urin aufzusaugen.

Das mobile Urinal

Dixie-Toiletten genießen einen eher grausigen Ruf. Die mobilen Toiletten sind nämlich oftmals alles andere als appetitlich und in vielen Fällen auch sehr unhygienisch. Eine plausible Alternative stellen hier mobile Urinale dar. Auch diese lassen sich relativ einfach transportieren und sind wesentlich ansprechender als Dixie-Toiletten. Wenngleich sich mobile Urinale prinzipiell für viele Bereiche anbieten, so werden sie überwiegend auf Großveranstaltungen genutzt. Besonders beliebt sind mobile Urinale somit beispielsweise bei größeren Festivals. In der Regel sind mobile Urinale unentgeltlich nutzbar.

mobiles Urinal

Die Pinkelrinne

Im Gegensatz zum Urinal, ist diese Bezeichnung natürlich wesentlich umgangssprachlicher. Es handelt sich hierbei allerdings um den geläufigsten Begriff, wenn von dieser Form des Urinals die Rede ist. Eine Pinkelrinne ist für Männer ausgelegt und kann von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden. Sie bestehen aus einem großen Auffangbecken und bestehen seltener aus Porzellan, als es bei klassischen Urinalen der Fall ist. Das hierbei am häufigsten genutzte Material ist Edelstahl. Pinkelrinnen besitzen vergleichsweise geringe Anschaffungskosten. Man kann also eine Menge Geld sparen, wenn man sich eine Pinkelrinne kauft, anstatt auf die Nutzung von mehreren Urinalen zurückzugreifen. Langfristig gesehen kommt man allerdings wesentlich teurer weg. Der Wasserverbrauch ist nämlich deutlich höher. Außerdem ist die Benutzerfreundlichkeit bei Pinkelrinnen etwas eingeschränkt. Nicht wenige Menschen beklagen sich über diese Form des Urinals und finden, dass dadurch ihre Privatsphäre maßgeblich eingeschränkt ist.

Das Designer-Urinal

Wie auch bei vielen anderen Gegenständen, so gibt es auch bei Urinalen bestimmte Designeranfertigungen. Diese sind in der Regel wesentlich teurer als handelsübliche Urinale. Ein gutes Beispiel für ein Designer-Urinal ist das Kisses!-Urinal der holländischen Designerin Meike van Schijndel. Diese Urinale stellen einen offenen Mund mit knallroten Lippen dar. An öffentlichen Plätzen wurde dieses Designer-Urinal weitgehend entfernt. Das hängt damit zusammen, dass feministische Organisationen hiergegen vehement vorgegangen sind. Schließlich uriniert man bei den Kisses!-Urinalen ja gewissermaßen in den Mund einer Frau. Etwas, womit Feministinnen sich nicht anfreunden konnten. So waren die meisten Betreiber der Kisses!-Urinale letztendlich gezwungen diese zu entfernen. Generell sind Designer-Urinale nicht überall gerne gesehen. Das liegt schlicht und einfach daran, dass das Urinieren als eine eher vulgäre Tätigkeit wahrgenommen wird. Somit können viele Designs nicht umgesetzt werden, ohne damit auf Protest zu stoßen. Wesentlich einfacher ist es natürlich dann, wenn Designer-Urinale für private Haushalte bestellt werden. In solchen Fällen hat man natürlich freie Wahl bei den Motiven und braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, dass das Urinal womöglich auf Unmut stößt.

Urinale in der Kunst

Das Beispiel der Kisses!-Urinale zeigt, dass Urinale in der Kunst durchaus eher die Rolle eines Tabuthemas einnehmen. Ein gutes Beispiel hierfür ist auch das Urinal des Künstlers Marcel Duchamp. Unter dem Titel „Fountain“ sollte 1917 eines seiner Kunstwerke ausgestellt werden. Dabei handelte es sich um nichts anderes als ein klassisches Urinal. Die Ausstellung dieses Kunstwerks wurde verweigert. Dennoch erlangte es eine enorme Berühmtheit. Heutzutage befinden sich zahlreiche von Duchamp autorisierte Repliken in zahlreichen Museen auf der Welt. Das Urinal hat also gewissermaßen seinen Weg als Kunstobjekt gefunden. Angesichts der Tatsache, dass dieses stets kontrovers behandelt wurde, ist das natürlich eine sehr interessante Entwicklung.

Zubehör für Urinale

Manche Urinale sind mit Zubehör ausgestattet. Solches kann man auch ganz einfach für den eigenen Bedarf erwerben. Vorausgesetzt natürlich, dass man keine Kosten scheut. Um was für Zubehör es sich dabei handelt, ist immer unterschiedlich. Es gibt zahlreiche Formen von Zubehör, was theoretisch für Urinale infrage kommt. Dazu kann sogar ein montierter Flachbildfernseher gehören. Auf diese Weise kann man während des Urinierens ganz gemütlich Fernsehen schauen. Wesentlich verbreiteter, sind hingegen kostengünstigere Varianten wie Titelblätter aus Zeitungen oder Zeitschriften. Anderes Zubehör sind beispielsweise wärmeempfindliche Aufkleber. Entsprechendes Zubehör ist nicht nur dazu da, damit der Urinierende mehr Spaß hat, sondern soll auch zu einer verbesserten Sauberkeit beitragen.

Paruresis Tipps und Tricks

Viele von Ihnen fragen sich jetzt womöglich was eine Paruresis ist und wieso wir diese hier aufführen möchten. Paruresis ist eine psychologische Störung, die gerne mal bei der Benutzung von Urinalen auftritt. Es handelt sich dabei gewissermaßen um eine psychische Krankheit, die als soziale Phobie gewertet werden kann. Besonders häufig tritt die Paruresis bei Männern auf, welche ein Urinal benutzen müssen. Diese äußert sich dadurch, dass diese entweder sehr lang zum Urinieren brauchen oder im schlimmsten Fall erst gar keine Ergebnisse erzielen. Sprich die volle Blase wird schlicht und einfach nicht entleert. Eine Paruresis kann sogar so weit gehen, dass Betroffene sich immer mehr zurückziehen und generell vermeiden in die Öffentlichkeit zu gehen.

Es gibt allerdings einige Tipps, die den Umgang mit der Krankheit erleichtern oder diese sogar bekämpfen können. Dabei ist nicht zwangsweise der Besuch bei einem Psychologen erforderlich. Sollte man allerdings gar nicht mehr mit der Paruresis zurechtkommen, sollte man einen solchen vielleicht in Betracht ziehen. Selbst dann, wenn deswegen mehrere Sitzungen fällig werden sollten. Sie brauchen sich übrigens keineswegs zu schämen, wenn Sie an einer Paruresis leiden sollten. Psychologen sind allerlei Patienten gewohnt. Sie brauchen sich also nicht komisch zu fühlen, wenn Sie offen über Ihre Probleme beim Entleeren der Blase sprechen. Möglicherweise leidet ja sogar Ihr Gegenüber daran. Schließlich kann diese Form der sozialen Phobie prinzipiell jeden treffen.

Wie aber bereits erwähnt, muss nicht immer gleich ein Psychologe aufgesucht werden. Man kann also durchaus auch selbst versuchen, die Störung in den Griff zu bekommen. Mit ein wenig Willenskraft und Hingabe, kann man nämlich sehr gute Ergebnisse erzielen. Besonders erfolgsversprechend sind beispielsweise diverse Entspannungsübungen. Aber auch die permanente Bewusstmachung, dass es keinen Grund zur Scham oder zur Angst gibt, können durchaus zu einem Erfolg führen. Sollte man selbst nicht mehr zurechtkommen, möchte aber dennoch keinen Psychologen aufsuchen, so kann man noch auf Selbsthilfegruppen zurückgreifen. Diese sind wesentlich häufiger verbreitet, als man es vielleicht anfänglich denken mag. Paruresis ist allerdings keineswegs eine Störung, die nur in sehr seltenen Fällen auftritt. Es gibt also durchaus eine beachtliche Anzahl an Menschen, die mit diesem Problem zu kämpfen hat. In einigen Fällen können auch Medikamente helfen. Da viele von diesen verschreibungspflichtig sind, lässt sich jedoch zumindest ein Gang zum Arzt kaum vermeiden.

Urinal Test

Es gibt viele Gründe ein Urinal zu kaufen. Besonders größere Familien, sollten sich eine Anschaffung durchaus überlegen. Urinale sind meist recht günstig. Selbst dann, wenn es sich um ein gutes Modell handeln sollte. Dennoch sollte man, bevor man ein Urinal kauft, einige Dinge durch den Kopf gehen lassen. Am besten man betreibt eine intensive Recherche und schaut sich die unterschiedlichen Modelle etwas genauer an. Das kann allerdings viel Zeit in Anspruch nehmen. Im schlimmsten Fall hat man sich gar intensiv über Urinale informiert und weiß dennoch noch nicht, welches Modell man sich nun eigentlich kaufen sollte. Ein Urinal Test kann hier Abhilfe schaffen. Allerdings sollte man auch hier nicht bedenkenlos handeln. Schließlich ist nicht jeder Test umfangreich und gewissenhaft durchgeführt worden. Es gibt also durchaus Anbieter, die hier mehr in Frage kommen als andere. Wenn Sie kein unnötiges Risiko eingehen möchten und um jeden Preis ein Urinal kaufen möchten, dass Ihren Wünschen gerecht wird, sollten Sie einen Blick auf unseren Urinal Test werfen. Dieser wird in absehbarer Zeit auf unserer Seite erscheinen und Ihnen zur Verfügung stehen. Wie es auch bei unseren anderen Tests der Fall ist, stellen wir diese unseren Kunden gänzlich kostenfrei zur Verfügung. Diese Chance sollten Sie auf jeden Fall nutzen. Besonders dann, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie um jeden Preis ein Urinal besitzen möchten.

Häufiges Wasserlassen nachts

Viele Menschen klagen darüber, dass sie nachts einen starken Drang zum Urinieren haben. In einigen Fällen raubt das den Betroffenen sogar den Schlaf. Von Ärzten wird nächtlich häufiges Wasserlassen gerne als Alterserscheinung abgetan. Allerdings sollte man sich davon nicht beirren lassen. Wenngleich dieses Verhalten durchaus mit zunehmendem Alter auftreten kann, so kommen theoretisch auch durchaus auch Erkrankungen infrage. Nicht selten ist dabei erforderlich, dass man diese behandelt. Anstatt sich also mit einer harmlosen Diagnose zufriedenzugeben, sollte man sich lieber gezielt untersuchen lassen, um wirklich feststellen zu können, was eigentlich mit dem eigenen Körper los ist. Die Ursachen müssen allerdings nicht immer körperlicher Natur sein. Es kommen also auch durchaus psychologische Störungen infrage, die zu einem häufigen nächtlichen Wasserlassen führen können. Eine häufige Ursache ist beispielsweise die Nykturie. Es ist die häufigste Ursache von Schlafstörungen und birgt einige gesundheitliche Risiken. Aber auch eine Herzinsuffizienz oder Störungen der Nierenfunktion, sind mögliche Erkrankungen, die zu einem häufigen nächtlichen Wasserlassen führen können. Das sind aber nur einige wenige potentielle Ursachen. Die Palette an infrage kommenden Krankheiten ist also sehr groß. Daher sollte man sich keineswegs mit der erstbesten Diagnose zufriedengeben. Besonders dann nicht, wenn diese nicht sehr bedacht getroffen wurde, sondern hierauf eher spontan aus dem Bauch heraus spekuliert wurde.

Frau geht aufs Klo

 

Der Handel mit Urin

Sie glauben jetzt womöglich, dass wir Sie auf den Arm nehmen wollen. Tatsächlich aber handelt es sich bei Urin um ein handelbares Gut. Das liegt schlicht und einfach daran, dass eine Nachfrage nach Urin besteht. Wenngleich das jetzt womöglich ein wenig verrückt klingen mag, so ist es dennoch möglich mit Urin Handel zu treiben. Wenn man es sehr geschickt anstellt, so sind prinzipiell auch durchaus hohe Gewinne möglich. Der Preis für ein kleines Fläschchen Urin, kann unter Umständen durchaus um die 50€ betragen. In besonders dringenden Fällen, sind sogar höhere Summen möglich. Dafür, dass man keinerlei Produktions- oder Anschaffungskosten hat, ist das natürlich sehr verwunderlich. Schließlich kann doch prinzipiell jeder Mensch Urin herstellen. Es geht aber nicht um den Urin an sich, sondern was dieser Urin vorzuweisen oder halt eben auch nicht vorzuweisen hat.

Urin kaufen

Wenn man Urin kaufen möchte, so muss man erst einmal einen geeigneten Anbieter finden. Das ist natürlich gar nicht so einfach. Im Gegensatz zu anderen Handelsgütern, werden Sie auf einer klassischen Internetplattform kein Urin finden können. Es sei denn, dass Sie auf synthetisches Urin aus sind. Dieses lässt sich problemlos über das Internet bestellen. Doch wieso sollte man überhaupt Urin kaufen? Das kann mehrere Gründe haben. Ein gutes Beispiel bilden Menschen, die eine Urinprobe vorweisen müssen. Sei es bei der Führerscheinstelle oder vor Gericht, weil Sie in der Vergangenheit eine Straftat begangen haben. Dabei sollten natürlich möglichst keine Nachweisstoffe von Drogen vorhanden sein. Daher benötigt man sauberen Urin. Aber auch bei der Musterung durch die Bundeswehr, ist das Nutzen von Urinproben geläufig. Besonders Menschen die krank sind oder Drogen konsumieren, dennoch um jeden Preis zum Bund wollen, ziehen sauberen Urin anderer Menschen vor. Früher wurde Urin aber auch gekauft, um einer Aufnahme beim Bund zu entgehen. Da man heutzutage in Deutschland nicht mehr zwangsweise einberufen werden kann, spielt Urin in diesem Bezug keine Rolle mehr. Anders sieht es hingegen in anderen Ländern aus. Hier gibt es durchaus Menschen, die sich viel Geld dadurch verdienen, dass sie anderen vor der Musterung Urin verkaufen, welcher eine Einberufung in die Armee nicht möglich macht.

 

Becher mit Urin drei mal

Urin verkaufen

Wie auch das Kaufen von Urin, so ist auch das Verkaufen nicht ganz ohne. Schließlich muss erst einmal ein Absatzmarkt gefunden werden. Tatsächlich ist die Anfrage gar nicht so gering. Viele Menschen möchten nämlich nicht auf synthetischen Urin zurückgreifen, da sie befürchten deswegen aufzufliegen. Sie ziehen weiterhin den klassischen Urin vor. Theoretisch kann man als Urinverkäufer vor Gerichten warten und hoffen, dass man dort auf einen potentiellen Kunden trifft. Das kann sich allerdings als sehr langwierig herausstellen. Auch ist nicht auszuschließen, dass man dadurch Probleme bekommt. Wesentlich geschickter ist es, wenn man versucht Urin über das Internet zu verkaufen. Allerdings sollte man auch hier darauf achten, dass man keine rechtlichen Schwierigkeiten bekommt. Prinzipiell ist der Verkauf von Urin nicht strafbar. Zumindest nicht in Deutschland. Dabei spielt es aber auch eine Rolle, wofür der Urin überhaupt verkauft wird und ob dieser als solcher deklariert wird. In anderen Ländern sieht man den Verkauf von Urin übrigens oftmals enger. Ein gutes Beispiel hierfür wäre die USA, wo unter Umständen sogar eine Haftstrafe verhängt werden kann.

Drogen im Urin

Wenn man Drogen konsumiert, sollte man sich bewusst sein, dass diese auch im Körper nachgewiesen werden können. Nebenbei sei erwähnt, dass auch das Abwasser ein Indikator für den Drogenkonsum ist. Zumindest ist das bei den meisten Drogen der Fall. Dafür werden allerdings nicht nur Blut und Haare genommen, sondern auch gerne mal Urin. Tatsächlich dient eine Urinprobe als zuverlässige Methode, um den Drogenkonsum von Menschen feststellen zu können. Das ist auch einer der Hauptgründe, weswegen es einen Markt für Urin gibt. Da klassischer Urin oft schwer zu bekommen ist, boomt vor allem der Handel mit synthetischem Urin. Von vielen Menschen wird jedoch weiterhin natürlicher Urin vorgezogen. Besonders dann, wenn diese eine zuverlässige Quelle haben. Im besten Fall ist das jemand aus der näheren Umgebung, wo man auch weiß, dass diese Person keinerlei Drogen konsumiert.

Rauschgift

Drogen im Urin nachweisen

Sollte das Thema Drogen im Urin gefallen sein, so steht vor allem eine grundlegende Frage im Raum. Wie lange sind bestimmte Drogen eigentlich im Urin nachweisbar? Das lässt sich leider gar nicht so genau sagen. Man kann jedoch ungefähre Angaben machen, an denen man sich orientieren kann. In der Regel sind diese relativ zuverlässig. Wenn man also über die Maximalzeiträume hinausgeht, braucht man sich keine größeren Sorgen zu machen, dass im Urin noch Drogen nachweisbar sein dürften. Allerdings gibt es natürlich immer mal wieder Ausnahmen. Daher kann man nie mit hundertprozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass wirklich gar keine Drogen mehr im Urin nachweisbar sind. Es sei denn, das Ganze liegt wirklich schon eine deutliche Zeitspanne zurück.

Cannabis im Urin nachweisen

Cannabis oder umgangssprachlich auch Gras genannt, gehört zu den am häufigsten konsumierten Drogen. Das ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern der Fall. Es handelt sich hierbei nämlich um eine der meistkonsumiertesten Drogen weltweit. Dadurch, dass sich Cannabis einer enormen Beliebtheit erfreut, möchten viele Menschen auch wissen, wie lange dieses überhaupt im Urin nachweisbar ist. Dabei spielt vor allem das Abbauprodukt THC-COOH die entscheidende Rolle. Bei einmaligem Konsum muss man sich in der Regel keine größeren Sorgen machen. Nach etwa 2 bis 4 Tagen sollte das Abbauprodukt nicht mehr im Urin nachweisbar sein. Wenn man allerdings gelegentlich Gras raucht, sieht die ganze Geschichte schon ein wenig anders aus. Hier kann man durchaus mit 1 bis 3 Wochen rechnen. Besonders hart ist die Situation allerdings für Dauerkonsumenten. Hier reicht in vielen Fällen nicht einmal ein Monat aus, damit das Abbauprodukt THC-COOH nicht mehr im Urin nachgewiesen werden kann. 1½ oder gar 2 Monate sind hier oftmals realistischer. Es gibt allerdings auch durchaus Fälle, wo THC-COOH bei Dauerkonsumenten selbst nach 3 Monaten noch festgestellt werden konnte. Cannabis gehört also zweifelsohne zu den Drogen, die am längsten im Urin nachgewiesen werden können.

Marihuana

Pilze im Urin nachweisen

Der Wirkstoff Psylocibin, welcher in Rauschpilzen vorkommt, ist wesentlich kürzer als Cannabis nachweisbar. Da es sich hierbei ebenfalls um eine natürliche Droge handelt, ist das Ganze womöglich ein wenig verwirrend. Tatsächlich liegt die Nachweisbarkeit im Urin bei gerade einmal 2 bis 4 Tagen. Das ist ein recht überschaubarer Zeitrahmen.

Amphetamin im Urin nachweisen

In der Szene wird Amphetamin als Speed bezeichnet. Es handelt sich hierbei um ein klassisches Aufputschmittel, was jedoch wesentlich günstiger als Kokain ist. Die Nachweiszeiten bei Amphetaminen sind relativ kurz. In der Regel kann man diese mit dem Einmalkonsum von Cannabis vergleichen. Das heißt, dass Amphetamine meist nach wenigen Tagen nicht mehr im Urin nachgewiesen werden können. In einigen Fällen kann es aber bis zu einer Woche dauern, bis Amphetamine gänzlich aus dem Urin verschwunden sind.

Methamphetamin im Urin nachweisen

Methamphetamin dürfte den meisten Menschen unter dem Namen Chrystal Meth bekannt sein. Das ist nämlich die Droge, die Menschen am meisten mit körperlichem Verfall in Verbindung bringen. Wie auch bei Amphetaminen liegt die Nachweiszeit bei Methamphetaminen bei wenigen Tagen. Allerdings ist sie in der Regel sogar ein klein wenig kürzer. Mit mehr als einer Woche braucht man in der Regel nicht zu rechnen.

Kokain im Urin nachweisen

Kokain gehört zu den halbsynthetischen Drogen. Es gibt allerdings auch Kokain, dass gänzlich synthetisch hergestellt wurde. Klassisches Kokain und seine Abbauprodukte können nach einigen Tagen nicht mehr nachgewiesen werden. Der Zeitraum liegt dabei etwa bei einer halben Woche. Lediglich bei häufigem Konsum, kann die Spanne der Nachweisbarkeit etwas schwanken. Hier sind theoretisch sogar 2 bis 3 Wochen möglich, bis Kokain überhaupt nicht mehr nachgewiesen werden kann. Bei einmaligem Konsum braucht man allerdings keineswegs mit solchen Zahlen zu rechnen.

Weiße Pulverdroge

Heroin im Urin nachweisen

Auch Heroin gehört zu den halbsynthetischen Drogen. Im Gegensatz zu Kokain, ist es selbst bei Dauerkonsum nicht länger nachweisbar. Bei hohen Dosen und täglichem Konsum, dürfte Heroin maximal eine Woche nachweisbar sein. Sollte man gar ein Gelegenheitskonsument sein oder Heroin nur mal ausprobiert haben, so kann man etwa mit 3 bis 4 Tagen rechnen. Wie auch bei anderen Drogen, können die Zahlen hier gelegentlich ein wenig schwanken. Das hängt allerdings auch stark vom Körper des Konsumenten ab.

Methadon im Urin nachweisen

Dieser Substitutionsstoff für Heroinsüchtige, ist meist etwas kürzer nachweisbar, als es bei Heroin der Fall ist. Hier kann man getrost von einer halben Woche ausgehen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass dieser Zeitraum überschritten wird. Dennoch kann man den ein oder anderen Tag warten, wenn man eine hundertprozentige Sicherheit haben möchte.

Codein im Urin nachweisen

Auch dieser Stoff kommt gelegentlich als Substitutionsmittel für Heroinsüchtige infrage. Die Nachweisbarkeit ist hier allerdings etwas länger. Es kann doppelt so lange wie bei Methadon dauern, bis Codein nicht mehr im Urin nachweisbar ist. Nach einem Zeitraum von einer Woche, sollte es aber nicht mehr nachweisbar sein können.

Codein-Pflanze

Liquid Ecstasy im Urin nachweisen

Diese Droge hat eigentlich nichts mit dem klassischen Ecstasy gemein. Eine andere Bezeichnung für Liquid Ecstasy ist GHB. GHB genießt einen recht schlechten Ruf. Das liegt daran, dass die Droge häufig für sexuellen Missbrauch genutzt wird. Daher ist neben der Bezeichnung Liquid Ecstasy und GHB, auch die der K. O-Tropfen üblich. Angesichts der Tatsache, wofür Liquid Ecstasy gelegentlich zum Einsatz kommt, kann man sich bereits denken, dass die Droge nicht allzu lange im Urin nachweisbar ist. Da sich Betroffene nach höheren Dosen auch nicht mehr an die Ereignisse erinnern können, kommt es in der Regel erst gar nicht zu einem Urintest. Da der Stoff aber ohnehin gerade einmal bis zu 12 Stunden nachweisbar ist, gestaltet sich das Ganze natürlich sowieso schwierig. Das liegt auch daran, dass das Testverfahren ausgesprochen aufwendig ist. Die Gabe von K. O-Tropfen wird daher nur in sehr seltenen Fällen nachgewiesen.

Ecstasy im Urin nachweisen

Ecstasy gehört zu den beliebtesten Partydrogen. Nicht nur in Deutschland, sondern nahezu auf der ganzen Welt. Die Nachweisbarkeit im Urin ist in der Regel recht gering. Man kann von eher kurzen Zeiträumen ausgehen. Selbst nach 1 bis 2 Tagen kann es sein, dass Ecstasy nicht mehr im Urin nachweisbar ist. Der Prozess kann allerdings auch 3 bis 4 Tage betragen. Dabei kommt es auch darauf an, welcher Wirkstoff in Ecstasy vorhanden ist. In der Regel geht man bei Ecstasy allerdings von MDMA aus. Immer häufiger finden allerdings auch andere Substanzen bei Ecstasy Verwendung. Dazu gehört unter anderem 2C-B. Dieses ist in der Regel etwas kürzer nachweisbar. Statt einer Maximaldauer von 4 Tagen, kann man hier also prinzipiell von maximal 3 Tagen ausgehen. Wenn man sich hierüber näher informieren möchte, sollte man also den verwendeten Wirkstoff kennen.

LSD im Urin nachweisen

LSD gehört zu den wohl interessantesten Drogen. Es handelt sich hierbei um ein sehr starkes Halluzinogen. Die Nachweisbarkeit ist ähnlich wie bei Pilzen. Allerdings kann man von einem etwas längerem Zeitraum ausgehen. Denn LSD ist nicht nur etwa 2 bis 4 Tage im Urin nachweisbar, sondern kann auch durchaus noch nach 5 Tagen festgestellt werden. Dabei handelt es sich allerdings um die Maximaldauer. Man braucht also nicht davon auszugehen, dass LSD eine ganze Woche im Urin nachweisbar ist. Das ist nämlich durchaus unwahrscheinlich.

Lysergsäurediethylamid

Poppers im Urin nachweisen

Besonders unter homosexuellen Männern sind Poppers sehr beliebt. Sie werden häufig vor dem Analverkehr konsumiert. Dabei handelt es sich um flüssige Drogen, die nur über einen sehr kurzen Zeitraum wirken. Auch die Nachweisbarkeit im Urin ist vergleichsweise kurz. Diese beträgt ähnlich wie GBL, gerade einmal bis zu 12 Stunden. Im Gegensatz zu vielen anderen Drogen, sind Poppers im Grunde legal. Zumindest ist der Besitz in vielen Ländern nicht strafbar. Anders sieht es hingegen mit dem Handel aus. Prinzipiell kann man Poppers daher als halblegale Droge bezeichnen.

Ketamin im Urin nachweisen

Es ist tatsächlich ein wenig fragwürdig, wieso Ketamin eine derart beliebte Partydroge ist. Schließlich handelt es sich hierbei eigentlich um ein Pferdebetäubungsmittel. Dennoch scheint es in geringen Dosen die Partyszene sehr zu erfreuen. Die Nachweisbarkeit ist ähnlich wie der von Ecstasy. Man kann hier von etwa 1 bis 4 Tagen ausgehen.

Alkohol im Urin nachweisen

Die Nachweisbarkeit von Alkohol hängt sehr stark vom Körpergewicht des Konsumenten ab. Aber auch das Alter und Geschlecht spielen eine entscheidende Rolle. Prinzipiell baut der menschliche Körper etwa 0,1 bis 0,15 Promille in der Stunde ab. Die Alkoholmenge ist also definitiv entscheidend, wie lange Alkohol im Urin nachgewiesen werden kann. Alkohol sorgt dafür, dass Ethylglucuronid in der Leber gebildet wird. Dieser Stoff wird nach und nach über den Urin ausgeschieden. Alkohol kann theoretisch nur einen halben Tag im Urin nachweisbar sein. Man sollte aber eher von einem Zeitraum ausgehen, der 1 bis 4 Tage beträgt.

Hochprozentiger Alkohol

DrogeZeitraum der Nachweisbarkeit im Urin
Cannabiseinmaliger Konsum: 2-4 Tage
Gelegentlicher Konsum: 7-21 Tage
regelmäßiger Konsum: 56-84 Tage
Pilze 2-4 Tage
Amphetamin1-4 Tage
Methamphetamin1-3 Tage
KokainNormal: 3 Tage
Häufiger Konsum: 14-21 Tage
Heroin3-4 Tage
Täglicher Konsum: 5-7 Tage
Methadon 3 Tage
CodeinBis zu einer Woche
Liquid EcstasyHöchstens bis zu 12 Stunden
Ecstasy1-4 Tage
LSDBis 5 Tage
PoppersHalber Tag
Ketamin1-4 Tage
Alkohol 1-4 Tage

Clean Urin als Alternative zu klassischem Urin

Vor allem Konsumenten von Drogen, sehen sich oftmals dazu gezwungen, Urin zu erwerben. Das liegt daran, dass sie bei einem bestehenden Drogentest nicht auffliegen möchten. Da es allerdings nicht so einfach ist, einen Händler für sauberen Urin zu finden, greifen viele Menschen auf Clean Urin zurück. Diese Art von Urin ist synthetisch und kann zu relativ geringen Preisen erworben werden. Der Preis für Cleanurin liegt durchschnittlich bei etwa 15€ pro Beutel. Damit ist er um einiges günstiger, als es bei klassischem Urin der Fall ist. Zumindest bei den meisten Händlern. Es gibt nämlich auch durchaus Urinhändler, die eine Portion für 5€ bis 10€ verkaufen. Dabei handelt es sich aber eher um Ausnahmen. Meistens wird natürlich Urin eher für Preise von 25€ bis 50€ gehandelt. Da der Urinhandel aber in der Regel im Verborgenen geschieht, kann man die Kurse von natürlichem Urin nur sehr schwer schätzen. Es ist davon auszugehen, dass auch der Ruf des Händlers dabei eine wichtige Rolle spielen. Clean Urin ist tatsächlich eine plausible Alternative zu klassischem Urin. In der Regel kann man davon ausgehen, dass dieser die klassischen Verfälschungstests besteht. Der Urin entspricht dabei dem eines gesunden und nüchternen Menschen. Sollte man Cleanurin in größeren Mengen erwerben, so kann man durchaus mit einem Rabatt rechnen. Für Menschen, die regelmäßig Urin abgeben müssen, ist das natürlich eine gute Möglichkeit etwas zu sparen.

[Produkt Cleanurin]

Einen Drogentest kaufen

Bevor man zum Kauf von synthetischem oder natürlichem Urin greift, kann man auch einen Drogentest durchführen. Dadurch weiß man, ob man überhaupt auf fremden Urin angewiesen ist. Selbst zuverlässige Drogenschnelltests, können ohne weiteres im Internet gekauft werden. Einige Tests gibt es bereits ab unter 10€. Das ist natürlich ein Betrag, der durchaus überschaubar ist. Es gibt aber auch wesentlich teurere Tests. Man sollte sich auch bei einem Drogentest überlegen, auf was für einen man zurückgreifen möchte. Denn bei manchen Tests, sind beispielsweise nur eine bestimmte Anzahl an Drogen nachweisbar. Daher sollte man sich unbedingt im Vorfeld informieren, was der zu erwerbende Test einem zu bieten hat. Auch hier kann es sich lohnen mehrere Tests im Pack zu erwerben. Besonders dann, wenn man als Kanditat hierfür infrage kommt.

[Schnelltest Drogen]

Die Reinigung von Urin

Auch wenn Urin ein natürliches Ausscheidungsprodukt des Menschen ist, so möchte man diesen keineswegs auf dem Bett oder dem Boden haben. Generell gehört Urin eigentlich nur in die Kloschüssel. Daher sehen sich viele Menschen mit der Aufgabe konfrontiert, Urin zu reinigen. Dieser hinterlässt nämlich nicht nur sehr unschöne Verfärbungen, sondern auch einen wenig appetitlichen Geruch. Dabei stellt sich natürlich eine interessante Frage. Wie verläuft eigentlich die Reinigung von Urin? Tatsächlich kann Urin ganz schön hartnäckig sein und ist nicht immer einfach zu entfernen. Dennoch ist die Reinigung von Urin kein Hexenwerk. Man benötigt lediglich das nötige Wissen und die richtige Ausstattung, um erfolgreich gegen den Urin vorgehen zu können. Wir zeigen Ihnen wie Sie das machen und was es dabei zu beachten gilt.

Urinflecken entfernen

Die Verursacher von Urinflecken können sehr vielseitig sein. Nicht selten sind es Haustiere und Kleinkinder. Aber auch Erwachsene, die etwas exotischere sexuelle Praktiken ausführen, können durchaus den ein oder anderen Urinfleck verursachen. Ganz zu schweigen von älteren Menschen, die ihren Urin nicht mehr so gut kontrollieren können und Menschen, die an einer Reizblase leiden. Es gibt also einige potentielle Urinierer. Diese wollen wir hier allerdings nicht näher behandeln. Schließlich geht es um die Entfernung von Urinflecken. Dabei müssen wir allerdings sagen, dass das Ganze gar nicht mal so einfach ist. Eine wichtige Aufgabe bei der Entfernung von Urinflecken, spielt nämlich der Untergrund. Manche Untergründe gestalten das Unterfangen nämlich wesentlich schwieriger.

Wie findet man eigentlich Urinflecken?

In vielen Fällen können Urinflecken kaum übersehen werden. Schließlich tut sich der deutliche gelbe Fleck ja deutlich von seiner Umgebung abheben. In einigen Fällen jedoch, kann das Finden von Urinflecken eine kleine Odyssee darstellen. Sollten Sie von so einem Fall betroffen sein, hilft meist nur noch Schwarzlicht. Mit diesem kann man bestehende Urinflecken recht schnell ausfindig machen. Möglicherweise findet man dabei auch das ein oder andere Geheimnis. Schwarzlichtlampen sind über das Internet problemlos erhältlich. Besonders günstige Modelle sind dabei für 5 bis 10 Euro erhältlich. Sollte man gar bereit sein um die 20 oder gar 30 Euro zu investieren, kann man sich über ein recht hochwertiges Modell freuen. Nicht selten werden Schwarzlichtlampen auch unter dem Namen Urindetektor verkauft. Angesichts der Tatsache, dass sie sich wunderbar für diese Aufgabe eignen, ist das allerdings kaum verwunderlich. Das Tolle an einer solchen Lampe ist, dass sie auch sehr vielseitig für andere Aufgaben genutzt werden kann. Es handelt sich also um eine überaus sinnvolle Investition. Sei es nun weil man nachts Skorpione suchen möchte, die Echtheit von Dokumenten überprüfen will oder einfach nur eine Lichtquelle braucht. Schwarzlichtlampen sind sehr praktisch und sollten eigentlich in keinem Haushalt fehlen.

Urinflecken Matratze

Sollte auf die Matratze uriniert worden sein, so ist das meistens kein größeres Problem. Matratzen lassen sich nämlich recht gut von Urinflecken befreien. Zumindest ist das beim Großteil der Matratzen der Fall. Meistens reicht es bereits, wenn man den Schutzbezug der Matratze abzieht und diesen in kochendes Wasser legt. Dafür ist es aber natürlich auch erforderlich, dass man einen saugfähigen und undurchlässigen Bezug besitzt. Sollte der Urin allerdings bis zur eigentlichen Matratze vorgedrungen sein, gestaltet sich das Ganze natürlich ein wenig schwieriger. Hier muss man die betroffenen Stellen sorgfältig schrubben. Neben klassischen Reinigungsmitteln, sollte man hierfür auch Glasreiniger in Betracht ziehen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie jegliche Reste des Reinigers ebenfalls entfernen. Sollte das nämlich nicht getan werden, können Rückstandsflecken auftreten. Diese sind zwar nicht ganz so ärgerlich wie Urinflecken, allerdings dennoch keineswegs erfreulich.

Matratze auf dem Bett

Urinflecken Teppich

Auch ein Teppich kann Opfer von Urinflecken werden. Im Gegensatz zu einer Matratze kann man hier nicht hoffen, dass der Schutzbezug das Schlimmste verhindert. Ein solcher dürfte nämlich nicht vorhanden sein. Das Nutzen von Glasreiniger oder Rasierschaum ist bei einem Teppich eine gute Reinigungsmethode. Dabei muss man die Reinigungsmittel aber erst einmal ausreichend lange einwirken lassen. Sollte man das getan haben, muss die Betroffene Stelle ordentlich durchgespült werden. Dafür sollte man allerdings kein kaltes, sondern durchaus wärmeres Wasser verwenden. Nachdem dieser Schritt durchgeführt wurde, ist es lediglich erforderlich, dass man die Stelle mit einem Tuch abtrocknet.

Teppich auf dem Boden

Urinflecken Fliesen

Dieses Szenario ist relativ unschön und sollte möglichst vermieden werden. Sollten mögliche Vermeidungsmöglichkeiten jedoch nicht mehr zur Verfügung stehen, so muss man sich wohl oder übel an eine Reinigung machen. Das problematische hierbei ist, dass der Urin in die Fugen ziehen kann. Sollte es dazu kommen, benötigt man passende Reinigungsmittel. Eine klassische Reinigung ist in der Regel nicht mehr möglich. Geeignet sind beispielsweise Reinigungsmittel auf Enzymbasis. Diese lässt man eine halbe oder gar ganze Stunde einwirken, bevor man diese abwäscht und anschließend abtrocknet. Sollte der Urin rechtzeitig bemerkt werden, so sollte dieser umgehend gereinigt werden. Desto länger man wartet, desto hartnäckiger setzt sich dieser nämlich fest. Das macht eine Reinigung wesentlich schwieriger. Selbst dann, wenn man über gute Reinigungsmittel verfügt.

Bodenfliesen

Urinflecken Klobrille

Viele Frauen beschweren sich über Urinflecken an der Klobrille. Daher wollen sie auch nicht, dass ihr Mann oder ihre Kinder im Stehen pinkeln. Das kann man durchaus nachvollziehen. Schließlich ist die Reinigung der Klobrille gar nicht mal so einfach. In einigen Fällen zeigt sie sich gar so resistent, dass man mit klassischen Reinigungsmitteln schlicht und einfach nicht weiterkommt. In einem solchen Fall ist es durchaus hilfreich, wenn man etwas Scheuermilch parat hat. Dieses Putzmittel ist ausgesprochen effizient und kann unter Umständen sogar genutzt werden, wenn man Graffiti von seiner Tür entfernen möchte. Das Entfernen von Urinflecken kann durchaus anstrengend sein. Daher sollte man möglichst vermeiden, dass sich diese zu lange festsetzen.

Urinflecken Klamotten

Sollten Ihre Klamotten von Urinflecken betroffen sein, so ist erst einmal das Material festzustellen. Bei manchen Materialien ist das Entfernen von Urinflecken recht einfach. Bei anderen hingegen, kann es sich als etwas schwierige Angelegenheit herausstellen. Ein gutes Beispiel hierfür wäre Seide. Prinzipiell kann man Urinflecken recht gut aus Seide entfernen. Allerdings ist dabei vorausgesetzt, dass man sehr sorgsam vorgeht. Schließlich ist Seide in den meisten Fällen ein eher empfindlicher Stoff. Das kommt aber natürlich auch auf deren Verarbeitung an. Bei Seide sollte man den Urinfleck erst einmal sorgfältig mit Spiritus abtupfen. Anschließend kann man das Kleidungsstück in lauwarmen Wasser reinigen. Dabei sollte man allerdings keinen Glasreiniger oder etwas Vergleichbares verwenden. Am besten man greift auf klassische Seife zurück. Bei Baumwolle ist das Ganze Prozedur wesentlich einfacher. Hier kann man die Urinflecken mit Zitronensaft beträufeln und das Kleidungsstück anschließend in lauwarmen Wasser reinigen. Im Gegensatz zu Seide, kann man hierfür auch klassische Reinigungsmittel verwenden. Man muss also nicht ganz so sorgfältig umgehen. Dasselbe kann man auch mit Wolle machen. Allerdings sollte man hier kein lauwarmes, sondern viel eher kaltes Wasser verwenden. Je nach Kleidungsstück können sich die Reinigungswege unterscheiden. Daher sollte man sich am besten ausgiebig über das Thema informieren, bevor man unbedacht eine Reinigung durchführt.

Jeans

Uringeruch entfernen

Doch nicht nur Urinflecken können ein Ärgernis darstellen. Auch der Uringeruch lässt sich manchmal nur sehr schwer in den Griff bekommen. Besonders, wenn man Gäste erwartet, kann das ganz schön frustrierend sein. Schließlich kommt ein Uringeruch in der Wohnung nicht gerade dem Schamgefühl zugute. Daher sollte man möglichst alles unternehmen, um den lästigen Uringeruch loszuwerden. Wenn man das Ganze richtig angeht, so sind die Erfolgsaussichten sehr gut. Uringeruch ist also kein Mysterium, dem man nicht entgegenwirken kann. Mit etwas Aufwand und der richtigen Technik, lassen sich sehr gute Erfolge erzielen. Damit man allerdings auch tatsächlich Erfolg hat, muss erst einmal die Quelle des Uringeruchs gefunden werden. Denn unabhängig davon was für Maßnahmen man unternimmt, diese erzielen nur dann nennenswerte Ergebnis, wenn im Vorfeld die Quelle des Uringeruchs gefunden wurde. Daher müssen erst einmal Urinflecken entfernt werden, bevor man sich an die Beseitigung des Geruchs machen kann.

Diverse Neutralisierungssprays

SprühDiese Methode empfinden wir nicht als ideal. Dennoch kann sie angewendet werden. Durch Neutralisierungssprays kann man Uringeruch durchaus unterbinden. Allerdings sind die meisten Neutralisierungssprays so intensiv, dass der Wohnraum anschließend gänzlich nach Neutralisierungsspray riecht. Somit dürfte jedem bewusst sein, dass man versucht einen Geruch zu überdecken. Außerdem kann ein wenig Uringeruch sich dennoch über das Neutralisierungsspray hinwegsetzen. In dem Fall hat man den Geruch des Sprays und einen kleinen Urinbeigeschmack. Das ist natürlich wenig appetitlich und verfehlt auch seinen Zweck. Daher sind Neutralisierungssprays nicht die optimale Wahl. Wenn man allerdings unter Zeitdruck steht, kann ein Neutralisierungsspray durchaus hilfreich sein. Bedenken Sie aber, dass es zweifelsohne bessere Mittel und Wege gibt, um gegen lästigen Uringeruch vorzugehen.

Zur Entfernung von Uringeruch entwickelte Wundermittel

Es gibt Produkte, die ausschließlich für die Beseitigung von Uringeruch entwickelt wurden. Diese lassen sich meist gegen jegliche Art von Urin einsetzen. Also unabhängig davon, ob es sich um menschlichen oder tierischen Urin handelt. Diese gelten als allumfängliche Wundermittel und garantieren eine sichere Entfernung des Urins. Man kann sie also als Geruchskiller bezeichnen. Wie wirksam diese Wundermittel allerdings wirklich sind, sei mal daher gestellt. Nicht jedes dieser Produkte kann nämlich überzeugen. Es gibt aber durchaus das ein oder andere Wundermittel, mit dem sich herausragende Ergebnisse erzielen lassen. Dabei muss auch der Preis nicht zwangsweise sehr hoch sein. Selbst relativ günstige Wundermittel, können gute Ergebnisse erreichen. Bevor man allerdings zum erstbesten entsprechenden Produkt greift, sollte man sich die unterschiedlichen Reinigungsmittel etwas näher anschauen. Hier kann ein Vergleich oder Test helfen. Zumindest dann, wenn dieser von Experten durchgeführt wurde.

Einen Luftreiniger zur Entfernung des Uringeruchs nutzen

Sollte jede Hoffnung verloren sein und man weiß schlicht und einfach nicht mehr, wie man dem Uringeruch entgegenwirken soll, hilft meist nur noch eine Behandlung mit dem Luftreiniger. Sollte man so ein Modell bei sich zu Hause haben, so kann man eine Behandlung ohnehin direkt in Betracht ziehen. Andernfalls sollte man sich diese gut überlegen. Denn ein Luftreiniger, welcher auch als Ozon-Generator bezeichnet wird, hat in der Regel einen ordentlichen Anschaffungspreis. Besonders wenn man ein sehr gutes Modell möchte, muss man schon mal durchaus mehrere hundert Euro investieren. Es geht jedoch auch deutlich günstiger. Tatsächlich gibt es auch Produkte, die etwa 50€ kosten und somit durchaus erschwinglich sind. Allerdings kann sich das durchaus auch in der Qualität der Luftreinigung wiederspiegeln. Diese muss zwar nicht, kann allerdings wesentlich schlechter ausfallen, als es bei einem hochpreisigen Modell der Fall ist. Auch hier kann ein Test oder Vergleich zu Luftreinigern helfen.

Unterschiedliche Hausmittel

Auch das ein oder andere Hausmittel kann helfen, wenn man es mit Uringeruch zu tun hat. Die Vorteile hiervon liegen auf der Hand. Man hat diese Dinge meistens parat und selbst wenn nicht, können sie günstig besorgt werden. Es handelt sich also um eine der wohl kostengünstigsten Varianten, um lästigen Geruch zu beseitigen. Besonders geeignete Hausmittel, wenn es um das Beseitigen von Uringeruch geht, sind beispielsweise Essig und Zitrone. Beides sollte sparsam auf die bereits beseitigten Urinflecken aufgetragen werden, damit die Geruchsbelastung nach und nach eingedämmt wird. In vielen Fällen lassen sich dadurch gute Ergebnisse erzielen. Man muss also nicht zwangsweise auf kostenintensivere Methoden zurückgreifen. Es sei denn, dass diese zwingend erforderlich sind.

Urinieren als Sport

Sie haben schon richtig gehört. Urinieren kann auch durchaus als sportliche Tätigkeit ausgeübt werden. Allerdings sind entsprechende Sportarten nicht immer gern gesehen. Eine Bedeutung bei den olympischen Spielen oder Meisterschaften, wird man ebenfalls nicht antreffen. Sportliche Wettbewerbe, die mit Urinieren in Verbindung stehen, werden meist im Verborgenen abgehalten. Dennoch können sich auch hier größere Ansammlungen von Menschen zusammenfinden. Darunter nicht nur die Athleten, sondern auch zahlreiche Zuschauer. Die wohl häufigste Sportart beim Urinieren ist das Weitpinkeln. Die Regeln dabei sind ganz simpel. Alle Sportler stellen sich an eine Linie. Ziel ist es möglichst weit zu pinkeln. Derjenige, der dabei die höchste Distanz erreicht, wird als Sieger gekürt. Aber auch das Zielpinkeln ist eine Sportart, die sich auch heute noch einer gewissen Beliebtheit erfreut. Das Ziel hierbei ist allerdings nicht möglichst weit zu urinieren, sondern einen gewissen Gegenstand möglichst zielgenau zu treffen. Sehr erfahrene Weitpinkler verzichten gar auf einen klassischen Gegenstand wie eine Dose und nehmen gleich direkt eine Zielscheibe. Hier verhält es sich ähnlich wie beim Dart. Man versucht möglichst viele Punkte zu erreichen.

Sitzpinkeln oder Stehpinkeln?

Viele Männer neigen dazu im Stehen zu pinkeln. Das liegt meistens daran, dass dieses wesentlich gemütlicher ist und auch als deutlich männlicher empfunden wird. Männer die im Sitzen urinieren, müssen nicht selten vulgäre Beschimpfungen wie Sitzpisser ertragen. Es ist also mehr als verständlich, dass Männer dazu neigen im Stehen zu urinieren. Dennoch hat sich unsere Gesellschaft diesbezüglich entwickelt. Es gibt immer mehr junge Männer, die tatsächlich im Sitzen urinieren. Das liegt womöglich daran, dass die klassische Rollenverteilung immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird. So müssen Männer gelegentlich auch mal selber das Bad putzen. Das macht es natürlich wesentlich unangenehmer, wenn mal was danebengehen sollte. Schließlich ist man ja derjenige, der das Ganze hinterher saubermachen muss. Medizinisch gesehen gibt es keinen Vorteil dadurch, dass man im Stehen uriniert. Menschen mit Prostataproblemen sollten sogar gänzlich darauf verzichten. Schließlich kann der Vorgang des Urinierens hier mehrere Minuten dauern. Das im Stehen durchzuführen, kann ganz schön langwierig und anstrengend sein. Nachts sollten generell alle Männer auf das Stehpinkeln verzichten. Besonders dann, wenn diese gerade aufgestanden sind und nur kurz einen nächtlichen Toilettengang hinlegen möchten. Aufgrund der Tatsache, dass man in so einer Situation schnell das Gleichgewicht verlieren kann, sollte man eher auf ein Urinieren im Sitzen zurückgreifen. Wer trotzdem nicht auf das Pinkeln im Stehen verzichten möchte, der sollte sich ein Urinal zulegen. Das macht die ganze Geschichte nämlich wesentlich hygienischer und man erspart sich auch möglichen Ärger mit weiblichen Mitbewohnern.

Pissen im sitzen

Ausscheidungsregeln im Islam

Wir finden, dass dieses Thema wunderbar zu der Diskussion passt, ob man im Sitzen oder Stehen urinieren sollte. Tatsächlich gibt es im Islam Ausscheidungsregeln, die die allgemeinen Verhaltensregeln beim Urinieren und dem Stuhlgang festlegen. Dazu gehört beispielsweise, dass man seine Geschlechtsorgane nicht öffentlich zur Schau hält. Das ist aber nur eine von vielen Regeln. Wesentlich interessanter finden wir die Regel, dass ein Urinieren im Stehen verpönt ist. Für strenggläubige Muslime, ist also die Benutzung eines Urinals nicht denkbar. Selbst dann nicht, wenn dieses mit einem Sichtschutz ausgestattet ist. Dieser würde ja zumindest schon mal dafür sorgen, dass das Geschlechtsteil nicht öffentlich zur Schau gestellt wird. Für viele Muslime kommt also nur das Urinieren im Sitzen infrage. Allerdings ist durchaus davon auszugehen, dass im Westen lebende Muslime, die Ausscheidungsregeln nicht ganz so ernst nehmen und das Stehpinkeln kein größeres Problem darstellt.

Weiße Moschee

Unter der Dusche urinieren

Es gibt durchaus Menschen, die dazu neigen, ihr Geschäft in der Dusche zu verrichten. Das bietet sich natürlich auch durchaus an, wenn man ohnehin schon dabei ist sich zu waschen. Das klein wenig Urin, was dabei zusätzlich weggespült wird, dürfte ja eigentlich niemanden stören. Genaugenommen ist es auch so. Dennoch ist das Urinieren unter der Dusche recht verpönt und wird nicht gerade gern gesehen. Es gilt als unhygienisch und wird gar als barbarisch gewertet. Allerdings ist das nicht die Denkweise, mit der man an das Ganze herangehen sollte. Das Urinieren unter der Dusche hat nämlich auch durchaus Vorteile. Besonders nennenswert finden wir dabei die anfallenden Wasserkosten. Wenn man ohnehin duscht und Wasser verbraucht, so kann man sich somit immerhin die Toilettenspülung sparen. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch ökologisch sinnvoll. Schließlich sollte man sparsam mit Wasser umgehen und dieses nicht einfach verschwenden. Wasserverschwendung ist nämlich ein großes Problem unserer Gesellschaft, welches allerdings kaum ernstgenommen wird. Wir finden jedoch, dass dieses Problem durchaus mehr Beachtung erfordert.

Duschkopf

Dennoch möchten wir nun nicht vom Thema abschweifen. Was für Vorteile könnte das Urinieren unter der Dusche also noch haben? Tatsächlich sollte hier der Begriff Hygiene fallen. Denn obwohl ein Urinieren unter der Dusche als sehr unhygienisch gilt, ist das genau genommen ganz und gar nicht der Fall. Während man nach einem klassischen Toilettengang in der Regel nur die Hände wascht, kann man nach dem Urinieren unter der Dusche den gesamten Körper reinigen. Das ist zweifelsohne ein Punkt, der für ein höheres Maß an Hygiene spricht. Aber auch der zeitliche Aspekt sollte nicht aus den Augen gelassen werden. Gerade am Morgen haben wir häufig damit zu kämpfen, dass wir nur sehr wenig Zeit zur Verfügung haben. Jede Minute ist hier wichtig. Wenn man also einfach in die Dusche uriniert, anstatt sich Zeit zu nehmen und das Geschäft bei einem normalen Toilettengang zu verrichten, kann man einige Minuten gewinnen. Diese lassen sich anderweitig nutzen. So kann man beispielsweise noch die ein oder andere Minute mit seinen Kindern verbringen, oder sich noch schnell einen Toast zubereiten. Sie sehen also, dass ein Urinieren unter der Dusche einige Vorteile mit sich bringt.

Wann ein Blasenkatheter erforderlich ist

Es klingt wie ein Horrorszenario: Man ist schlicht und einfach nicht mehr in der Lage zu urinieren. Diese alptraumhafte Vorstellung ist leider Realität und betrifft mehr Menschen, als man es vielleicht gedacht hätte. Die Ursachen für eine derartige Erkrankung können sehr vielseitig sein. Besonders häufig kommen Verengungen des Harntrakts oder Nervenfunktionsstörungen vor. Aber auch Medikamente können dafür sorgen, dass man nicht mehr selbstständig urinieren kann. Als Mensch wird man aber nicht drum herumkommen, gelegentlich mal Wasser zu lassen. Genau aus diesem Grund gibt es Blasenkatheter. Mit Hilfe dieses Geräts, kann der Patient weiterhin urinieren. Blasenkatheter werden nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen verwendet. Ein weit verbreitetes Problem bei Kathetern ist allerdings, dass nicht ausreichend auf die Hygiene geachtet wird. In einem solchen Fall kann es zu zahlreichen Infektionen kommen, welche ein ernstzunehmendes Risiko darstellen können. Daher sollte ein Blasenkatheter mehrmals täglich gereinigt werden.

Was ein Urintest uns über unsere Gesundheit verrät

Wenn es um die Diagnose von Krankheiten oder der Feststellung des Gesundheitszustandes geht, so wird vom Arzt meist Blut oder Urin abgenommen. Dabei wollen wir natürlich einen näheren Blick auf die Urinprobe werfen. Eine Urinprobe abzugeben ist nicht unüblich. Prinzipiell kann man davon ausgehen, dass gerade in industriell entwickelten Ländern, so ziemlich jeder schon mal das Vergnügen hatte. Die Urinproben, die man dabei beim Arzt abgibt, werden in der Regel mit unterschiedlichen Urintests überprüft. Diese werden meist in Laboren durchgeführt und können sehr genaue Ergebnisse liefern. Bei der Gabe von Urinproben müssen nicht selten bestimmte Dinge beachtet werden. So möchten viele Ärzte beispielsweise, dass man ausschließlich Morgenurin abgibt. Davor soll auch keineswegs noch kurz etwas gegessen werden. Die festgelegten Bestimmungen für die Urinprobe, können jedoch sehr variieren. In der Regel wird einen der Arzt allerdings darauf hinweisen, so dass man weiß was erforderlich ist. Man braucht also nicht wild zu spekulieren.

Doch eine Urinprobe allein reicht natürlich noch nicht aus, um etwas über den Gesundheitszustand feststellen zu können. Wie bereits erwähnt, muss dieser erst noch getestet werden. Dabei gibt es unterschiedliche Verfahren. Selbst ein Schnelltest steht den Ärzten dabei zur Verfügung. So ein Test wird in der Regel nur dann durchgeführt, wenn es sich um eine klassische Routineuntersuchung handelt. Dabei wird ein Teststreifen in den Urin geführt. Anhand der Verfärbungen lässt sich dabei gut erkennen, ob irgendwelche Abweichungen vorkommen und ob es potentiell Grund zur Sorge gibt. Da ein genaues Ergebnis mit diesen Teststreifen allerdings nicht möglich ist, müssen unter Umständen weitere Tests durchgeführt werden. Urin-Schnelltests kann man auch bequem von zu Hause aus durchführen. Sie sollten dennoch nur in Absprache mit dem Arzt verwendet werden. Wenn man dennoch einen Urin-Schnelltest ausprobieren möchte, so kann man diesen rezeptfrei in der Apotheke erhalten.

Genauere Ergebnisse lassen sich mit einer mikroskopischen Untersuchung der Urinprobe durchführen. Dabei handelt es sich um den klassischen Urinstatus. Dieser wird ebenfalls gerne bei Routineuntersuchungen durchgeführt oder um genauere Einblicke über einen Urin-Schnelltest zu erhalten. Bei dieser Art von Urintest wird neben der Farbe und Klarheit des Urins, auch dessen Konsistenz näher überprüft. Aber auch Bakterien, Zellen und Zellbestandteile werden näher untersucht. Um einen näheren Einblick über mögliche Krankheitserreger zu erhalten, werden Urinkulturen verwendet. Diese werden dabei im Labor für wenige Tage in einen Brutschrank gelegt. Anschließend soll festgestellt werden, ob sich Kulturen von Bakterien oder Pilzen gebildet haben. Anhand dieser Form des Tests kann man gut beurteilen, was für Krankheitserreger sich im Urin befinden. Sollten diese festgestellt werden, werden meist auch direkt mögliche Behandlungswege untersucht. Man testet also beispielsweise die Auswirkungen von unterschiedlichen Antibiotika aus.

Auch ein 24-Stunden-Sammelurin-Test kann den Ärzten wichtige Hinweise geben. Diese Art des Tests ist etwas umfangreicher und basiert auf einer Urinprobe, die sich an all dem Urin orientiert, der in den letzten 24 Stunden ausgeschieden wurde. Während der Urin gesammelt wird, solle das Behältnis fest verschlossen in einem Kühlschrank aufbewahrt werden. Von dort aus, muss man dieses direkt dem Arzt übergeben, sodass dieser die Urinprobe im Labor untersuchen lassen kann. Mit einem derartigen Test lassen sich viele potentielle Krankheiten diagnostizieren. Dazu gehören beispielsweise Nieren- und Herzerkrankungen, sowie auch Diabetes. Es kann übrigens durchaus vorkommen, dass mehrere Tests durchgeführt werden müssen. Besonders dann, wenn es Probleme bei der Stellung der Diagnose gibt.

Urintests für schwangere Frauen

Bei den handelsüblichen Schwangerschaftstests, welche manchmal sogar an Automaten erworben werden können, handelt es sich um nichts anderes als einen klassischen Urin-Schnelltest. Doch wie funktionieren diese Teststreifen eigentlich, die nachweisen können, ob eine Frau schwanger ist? Das Funktionsprinzip ist tatsächlich wesentlich einfacher, als man es vielleicht denkt. Es basiert nämlich darauf, dass der Urin von Schwangeren ein spezielles Hormon enthält. Dieses Hormon wird in der Plazenta gebildet und als humanes Choriongonadotropin bezeichnet. Sollte es also im Urin vorzufinden sein, so schlägt der Schwangerschaftstest in der Regel positiv aus. Allerdings kann eine hundertprozentige Sicherheit nur durch einen Arzt gegeben werden. Schließlich ist es unter Umständen möglich, dass das Ergebnis verfälscht wird. Eine Verfälschung ist dabei beispielsweise durch zu viel Flüssigkeit oder der Einnahme von bestimmten Medikamenten möglich.

Daher empfiehlt es sich lieber mehrere Schwangerschaftstests in Abständen durchzuführen, bevor man eine klare Feststellung trifft. Wie gesagt, kann nur ein Arzt eine genaue Diagnose treffen. Schwangerschaftstests können Sie übrigens auch im Internet kaufen. Viele Tests sind bereits für unter 5€ erhältlich. Bei Zweifeln sollte man also keineswegs auf einen Test verzichten. Schließlich ist dieser sehr kostengünstig und kann Klarheit schaffen. Selbst die teureren Tests sind für 10 bis 20 Euro zu haben. Es gibt allerdings auch durchaus einige Kandidaten, die diese Preisschwelle überschreiten. Ob diese allerdings auch bessere Ergebnisse erzielen, lässt sich anzweifeln. Übrigens werden Schwangerschaftstests in der Regel diskret in einer neutralen Verpackung geliefert. Man braucht sich also keine Gedanken zu machen, dass andere Menschen von einer möglichen Schwangerschaft erfahren, ohne das man dies möchte. Eine Bestellung über das Internet ist also durchaus ratsam. Schon allein wegen der Tatsache, dass man diese sehr diskret durchführen kann und den Test auch noch bequem nach Hause geliefert bekommt.

[Schwangerschaftstest]

Verwendungszwecke von Urin

Wenngleich es sich bei Urin um eine Ausscheidung handelt und diese für die meisten Menschen wenig appetitlich ist, so gibt es doch diverse Verwendungszwecke für Urin. Nicht alle davon sind erfreulich. Allerdings kann Urin durchaus einen gesellschaftlichen Nutzen haben. Schauen wir uns also mal die unterschiedlichen Verwendungszwecke von Urin an. Einige davon haben wir bereits in diesem Artikel behandelt.

Urin zu medizinischen Zwecken

Urin kann einen medizinischen Nutzen erfüllen. Besonders die Urintherapie, welche seit langer Zeit eine wichtige Bedeutung für die Menschheit hat, spielt hier eine wichtige Rolle. Aber auch das Nutzen von Urin als Hautpflegemittel ist durchaus gebräuchlich. Generell gibt es einige Wege wie sich Urin medizinisch Nutzen lässt.

Urin zu kulinarischen Zwecken

Die chinesischen Urin-Eier sind nicht die einzige kulinarische Speise, die mit Urin in Verbindung steht. Es gibt auch mit Urin bestrichene Plätzchen, Urincocktails und einige weitere Spezialitäten, die Urin als Bestandteil haben. Natürlich ist der kulinarische Aspekt von Urin etwas fragwürdig. Aber wie sagt man so schön: Jedem das Seine!

Urin zu Reinigungszwecken

Das Reinigen von Urinflecken kann sehr mühsam sein. Wohl kaum einer wird auf die Idee kommen, Urin zu Reinigungszwecken zu verwenden. Tatsächlich kann Urin aber auch als Putzmittel verwendet werden. Was jetzt wahrscheinlich wie ein schlechter Scherz klingt, wird tatsächlich von einigen Menschen praktiziert. Das liegt unter anderem daran, dass Urin eine desinfizierende Wirkung hat. Dennoch empfehlen wir hier eher die klassischen Putzmittel. Wenngleich sich mit Urin durchaus gute Ergebnisse erzielen lassen, so ist der Uringestank wenig erfreulich.

Wischer

Urin als Dünger

Wer einen eigenen Garten hat oder mit dem Gedanken spielt einen anzulegen, der stellt sich früher oder später die Frage nach geeigneten Düngern. Tatsächlich findet Urin auch hier Verwendung. Frischer Urin kann nämlich ein wunderbares Düngemittel sein. Viele Gärtner bezeichnen es gar als flüssiges Gold. Das liegt daran, dass Urin drei der Hauptnährstoffe enthält, welche Pflanzen zum Überleben benötigen. Diese sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Ganz zu schweigen von den verschiedenen Aminosäuren, Hormonen und Vitaminen. Selbst Wachstumshormone sind im menschlichen Urin enthalten. Es handelt sich also gewissermaßen um einen Wunderdünger. Wenn man also seinen Pflanzen etwas Gutes tun möchte, sollte man nicht in die Toilette urinieren, sondern diese mit seinem eigenen Urin erfreuen. Es ist übrigens wissenschaftlich belegt, dass Urin sich wunderbar als Dünger eignet. Was wir hier sagen, ist also keineswegs dahergeredet. Damit man den Dünger lagert, kann man beispielsweise in Kanister urinieren. Es gibt allerdings auch weitere Möglichkeiten, die hierfür in Betracht kommen. Am besten man führt hierüber ein intensives Gespräch mit einem Gärtner, der diese Methode gerne nutzt. So kann man bestimmt einige gute Tipps und Tricks erhalten.

Dünger wird verteilt

Urin zu Folterzwecken

Das ist die wohl unerfreulichste und auch gleichzeitig widerwertigste Art und Weise Urin zu nutzen. Vorneweg muss gesagt werden, dass auch Wasser zu Folterzwecken missbraucht wurde und wird. Foltermethoden, wo Urin zum Einsatz kommt, sind heutzutage allerdings nicht mehr so verbreitet wie es beispielsweise im Mittelalter der Fall war. Dennoch wird das Anpinkeln weiterhin genutzt. Dabei geht es aber vordergründig um die Demütigung des Opfers und weniger um eine psychische oder physische Folter. Im Mittelalter sah das Ganze jedoch ganz anders aus. Hier war es nicht unüblich, dass Menschen zur oralen Aufnahme großer Mengen Urin gezwungen wurden. Das war beispielsweise beim Schwedentrunk der Fall. Dieser war eine wenig appetitliche Mischung aus Kot, Urin, Dreckwasser und Vergleichbarem. Das Opfer wurde dabei gezwungen den Trunk in rauen Mengen zu sich zu nehmen. Das führte beispielsweise zu Ersticken oder tödlich verlaufenden Erkrankungen. Neben dem Schwedentrunk, war auch der Fasspranger eine geläufige Methode, um Menschen anhand von Urin zu foltern. Dabei wurde das Folteropfer in ein Fass gelegt und er Öffentlichkeit zur Schau gelegt. Das Fass war dabei aber in der Regel mit eher unangenehmen Flüssigkeiten gefüllt. Dazu zählten neben Urin, beispielsweise auch Kot und Schweineblut. Nicht selten wurden dem Opfer bevor er ins Fass gepackt wurde Verletzungen zugezogen. Das führte dazu, dass sich die Wunden entzündeten und der Gefolterte früher oder später an Infektionskrankheiten starb.

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